Testosteron (TESTO): Referenzwerte und Indikationen
Hintergrund
Testosteron ist das wichtigste männliche Sexualhormon. Es wird bei Männern in den Leydig-Zellen der Hoden und bei Frauen in geringen Mengen in den Eierstöcken sowie der Nebennierenrinde gebildet.
Die Steuerung der Hormonproduktion erfolgt über einen Regelkreis mit dem luteinisierenden Hormon (LH) und dem Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH). Dabei unterliegt der Blutspiegel starken tageszeitlichen Schwankungen mit den höchsten Werten am Morgen.
Das Hormon ist essenziell für die Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane, das Muskel- und Knochenwachstum sowie den Geschlechtstrieb. Mit zunehmendem Lebensalter nimmt die körpereigene Testosteronbildung ab.
💡Praxis-Tipp
Da der Testosteronspiegel starken tageszeitlichen Schwankungen unterliegt, wird eine Blutabnahme in den Morgenstunden empfohlen, um die höchsten und aussagekräftigsten Werte zu erfassen. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Referenzwerte lediglich als Orientierungshilfe dienen und immer im Zusammenhang mit Alter, Geschlecht und der individuellen Krankengeschichte interpretiert werden müssen.
Häufig gestellte Fragen
Laut der Leitlinie unterliegt der Testosteronspiegel im Blut starken tageszeitlichen Schwankungen. Die höchsten Werte lassen sich in der Regel am Morgen nachweisen.
Erhöhte Werte bei Frauen können auf Erkrankungen hindeuten, die mit einer Vermännlichung einhergehen. Dazu zählen laut Quelle das Adrenogenitale Syndrom, Erkrankungen der Nebennierenrinde oder testosteronproduzierende Tumoren.
Ein erniedrigter Testosteronspiegel bei Männern wird häufig durch einen Hypogonadismus verursacht, wie beispielsweise beim Klinefelter-Syndrom. Zudem werden primäre Hodenerkrankungen als mögliche Auslöser genannt.
Im Rahmen der Fertilitätsdiagnostik umfasst das Spermiogramm verschiedene Analysen des Ejakulats. Es werden physikalisch-chemische, mikroskopisch-morphologische sowie funktionelle Eigenschaften des Spermas untersucht.
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Quelle: Laborwert: Testosteron (TESTO) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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