Follikel-stimulierendes Hormon (FSH): Referenzwerte

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Follikel-stimulierende Hormon (FSH) gehört gemeinsam mit dem luteinisierenden Hormon (LH) zu den Gonadotropinen. Diese Hormone werden in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) gebildet und sind für die korrekte Funktion der Keimdrüsen essenziell.

Bei Frauen stimuliert FSH in der ersten Zyklushälfte die Follikelreifung sowie die Östrogenbildung im reifenden Follikel. Beim Mann ist das Hormon maßgeblich für die korrekte Bildung und Reifung der Spermien verantwortlich.

Die Steuerung der FSH-Ausschüttung erfolgt über das Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH) aus dem Hypothalamus. Dieser Regelkreis unterliegt einer negativen Rückkopplung durch die jeweiligen Keimdrüsenhormone wie Östrogen, Progesteron oder Testosteron.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Interpretation von FSH-Werten bei Frauen wird darauf hingewiesen, dass die Referenzbereiche stark alters- und zyklusabhängig sind. Es wird daher empfohlen, die Blutentnahme idealerweise in der frühen Zyklusphase durchzuführen und die genaue Zyklusphase bei der Laboranforderung stets zu dokumentieren.

Häufig gestellte Fragen

Laut Quelle wird die Bestimmung bei unerfülltem Kinderwunsch, Verdacht auf Eierstockfunktionsstörungen, Vermännlichungserscheinungen oder frühzeitiger Pubertät durchgeführt. Die Blutabnahme erfolgt idealerweise in der frühen Zyklusphase.

Ein dauerhaft erhöhter FSH-Wert weist meist auf eine primäre Störung der Keimdrüsen hin, da die fehlende Hormonproduktion der Eierstöcke oder Hoden die Hirnanhangsdrüse stimuliert. Bei Frauen kann dies auf das Klimakterium oder Eierstockschäden hindeuten, bei Männern auf einen Hypogonadismus.

Niedrige Gonadotropin-Werte entstehen laut den vorliegenden Informationen durch Funktionsstörungen der Hirnanhangsdrüse. Ursächlich können Verletzungen, Tumore, aber auch extremer Stress, Leistungssport oder Magersucht sein.

Neben der Bestimmung von Hormonen wie FSH wird eine ausführliche Anamnese und eine urologische Untersuchung empfohlen. Zusätzlich ist ein Spermiogramm zur Beurteilung der Spermienqualität ein zentraler Bestandteil der Abklärung.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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