Laborwert Dihydrotestosteron (DHT): Gesundheit.gv.at

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Informationen von Gesundheit.gv.at. Dihydrotestosteron (DHT) ist die biologisch wirksamste Form des männlichen Sexualhormons Testosteron. Es entsteht in peripheren Geweben wie der Prostata und der Haut durch die Umwandlung von Testosteron.

Die Bildung von Testosteron wird über einen Regelkreis aus GnRH (Zwischenhirn) und LH (Hypophyse) gesteuert. Während der Testosteronspiegel starken tageszeitlichen Schwankungen unterliegt und im Alter abnimmt, weist DHT keine tageszeitlichen Schwankungen auf.

Der DHT-Spiegel im Blut entspricht etwa zehn Prozent des Gesamt-Testosteronspiegels. Das Hormon fördert unter anderem die Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane, das Muskel- und Knochenwachstum sowie den Geschlechtstrieb.

Empfehlungen

Indikationen zur Bestimmung

Laut Leitlinie wird die Bestimmung von Dihydrotestosteron im Blut aus folgenden Gründen durchgeführt:

  • Abklärung von Störungen der Pubertätsentwicklung

  • Fertilitätsdiagnostik bei unerfülltem Kinderwunsch

Ursachen für abweichende Werte

Für erhöhte DHT-Werte kommen gemäß der Quelle folgende Ursachen infrage:

  • Testosteronzufuhr (Doping)

  • Testosteronproduzierende Tumoren

Für erniedrigte DHT-Werte werden folgende mögliche Ursachen genannt:

  • Hypogonadismus (zum Beispiel Klinefelter-Syndrom)

  • Lebererkrankungen (wie Leberzirrhose)

  • Gestörte periphere Konversion von Testosteron zu DHT

Referenzwerte

Die Leitlinie gibt folgende Orientierungswerte für die Labordiagnostik an:

PersonengruppeReferenzbereich
Männer über 18 Jahre250–750 ng/L
Männer bis 18 JahreAbhängig vom Beginn der Pubertät

Diagnostik bei unerfülltem Kinderwunsch

Die Leitlinie beschreibt unterschiedliche Diagnosestrategien je nach Geschlecht. Bei Männern umfasst die Abklärung unter anderem:

  • Ausführliche Anamnese und urologische Untersuchung

  • Spermiogramm (physikalisch-chemisch, mikroskopisch-morphologisch und funktionell)

  • Infektions- und Hormondiagnostik sowie genetische Untersuchungen

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💡Praxis-Tipp

Im Gegensatz zu Testosteron unterliegt Dihydrotestosteron keinen tageszeitlichen Schwankungen. Es wird in der Leitlinie darauf hingewiesen, dass Referenzwerte stets in Zusammenhang mit individuellen Merkmalen wie Alter und Geschlecht sowie der Krankengeschichte interpretiert werden müssen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie ist die Bestimmung von Dihydrotestosteron bei Störungen der Pubertätsentwicklung sowie im Rahmen der Fertilitätsdiagnostik indiziert.

Für Männer über 18 Jahre gibt die Quelle einen Referenzbereich von 250 bis 750 ng/L an. Bei Männern unter 18 Jahren ist der Wert vom Beginn der Pubertät abhängig.

Erhöhte Werte können gemäß der Leitlinie durch eine externe Testosteronzufuhr, beispielsweise durch Doping, verursacht werden. Auch testosteronproduzierende Tumoren kommen als Ursache infrage.

Ein erniedrigter Wert kann auf einen Hypogonadismus wie das Klinefelter-Syndrom oder auf Lebererkrankungen wie eine Leberzirrhose hindeuten. Zudem kann eine gestörte periphere Konversion ursächlich sein.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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