ROTEM APTEM: Diagnostik bei Hyperfibrinolyse und DIC

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Thrombelastometrie (TEM bzw. TEG) ist ein labormedizinisches Spezialverfahren zur In-vitro-Überwachung der Blutgerinnselbildung. Laut dem Gesundheitsportal Österreich kommt die Methode meist direkt am Krankenbett, insbesondere auf intensivmedizinischen Abteilungen, zum Einsatz.

Eine Weiterentwicklung der klassischen Methode stellt die ROTEM®-Technologie dar, bei der standardisiertes Zitratblut verwendet wird. Durch verschiedene Testansätze wie EXTEM, INTEM oder APTEM können zeitgleich unterschiedliche Aspekte der Gerinnung analysiert werden.

Der APTEM-Ansatz (Fibrinolyse-gehemmt) dient speziell der Erfassung einer Hyperfibrinolyse. Dabei wird die Fibrinolyse im Testansatz durch die Zugabe von Aprotinin blockiert, um die Stabilität des Gerinnsels unter diesen Bedingungen zu beurteilen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Normale TEM-Messwerte schließen eine medikamentöse Gerinnungshemmung nicht sicher aus. Das Verfahren weist eine geringe Sensitivität gegenüber Thrombozytenaggregationshemmern (wie Acetylsalicylsäure oder Clopidogrel) sowie gegenüber Störungen des Von-Willebrand-Faktors auf. Zudem können Effekte von niedermolekularem Heparin oder direkten oralen Antikoagulanzien (Faktor-Xa-Hemmer) in der Standard-Thrombelastometrie unentdeckt bleiben.

Häufig gestellte Fragen

Eine Verkürzung der Gerinnungszeit im APTEM-Ansatz gegenüber dem EXTEM-Ansatz ist ein starker Hinweis auf eine Hyperfibrinolyse. Dies tritt typischerweise im Rahmen einer Verbrauchskoagulopathie (DIC) auf.

Es werden primär vier Werte erhoben: die Gerinnungszeit (CT), die Gerinnselbildungszeit (CFT), die maximale Gerinnselfestigkeit (MCF) und die maximale Lyse (ML). Diese Parameter beschreiben die Entstehung, Verfestigung und Auflösung des Blutgerinnsels.

Zur Diagnostik einer disseminierten intravasalen Gerinnung (DIC) werden zusätzlich die Thrombozytenzahl, Fibrinogen, Antithrombin III (ATIII) und D-Dimere bestimmt. Ein Abfall der Thrombozyten gilt dabei als besonders wichtiger Indikator.

Nein, das Verfahren besitzt eine geringe Sensitivität gegenüber Medikamenten zur Thrombozytenaggregationshemmung. Normale Messwerte schließen eine Wirkung von Acetylsalicylsäure oder Clopidogrel nicht aus.

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Quelle: Laborwert: ROTEM® Fibrinolyse-gehemmt (AP-TEM) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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