Faktor II (Prothrombin): Referenzwerte und Indikation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Text von Gesundheit.gv.at beschreibt den Gerinnungsfaktor II (Prothrombin) als ein in der Leber gebildetes, Vitamin-K-abhängiges Eiweiß. Er spielt eine zentrale Rolle bei der Blutgerinnung, indem aktivierter Faktor II (Thrombin) inaktives Fibrinogen in aktives Fibrin umwandelt.

Die Blutgerinnung (Hämostase) verläuft in mehreren Phasen, um nach einer Verletzung den Blutverlust zu stoppen. Dabei wirken Blutgefäße, Blutplättchen und plasmatische Gerinnungsfaktoren in einem komplexen Kaskadensystem zusammen.

Störungen dieses Systems können laut Quelle entweder zu einer erhöhten Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese) oder zu einer Thromboseneigung (Thrombophilie) führen. Die Bestimmung einzelner Gerinnungsfaktoren dient der genauen Lokalisierung solcher Störungen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Text weist darauf hin, dass bei der Prothrombin-Mutation 20210G>A eine erhöhte Faktor-II-Aktivität vorliegt, was zu einer klinisch relevanten Thromboseneigung (Thrombophilie) führt. Es wird zudem betont, dass die Bestimmung von Einzelfaktoren ein teures Spezialverfahren ist, welches gezielten Fragestellungen nach einer Basisdiagnostik vorbehalten bleiben sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut Gesundheit.gv.at ist die Bestimmung bei Verdacht auf angeborene oder erworbene Gerinnungsstörungen, vor Operationen, bei Lebererkrankungen oder zur Kontrolle einer Antikoagulation indiziert.

Ein erhöhter Wert kann nach Operationen, durch Vitamin-K-Gabe oder bei Vorliegen einer Prothrombin-Mutation 20210G>A auftreten. Letztere geht mit einer erhöhten Thromboseneigung einher.

Ein Mangel kann angeboren sein oder erworben auftreten. Erworbene Ursachen umfassen laut Text Lebererkrankungen, Vitamin-K-Mangel, Nierenerkrankungen mit Eiweißverlust oder die Bildung von Hemmkörpern.

Das Blutplasma wird einem Faktor-II-Mangelplasma zugegeben. Anschließend wird gemessen, inwiefern das zugegebene Plasma die Gerinnungszeit anhand der Thromboplastinzeit normalisieren kann.

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Quelle: Laborwert: Faktor II (F2A) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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