Laborwert Plasmazellen (PLZ): Gesundheit.gv.at

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Kurzinformationen des Gesundheitsportals Österreich (Gesundheit.gv.at).

Plasmazellen (PLZ) sind eine spezialisierte Untergruppe der weißen Blutkörperchen, genauer der B-Lymphozyten. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Bildung von Antikörpern zur Abwehr von körperfremden Strukturen wie Mikroorganismen, Viren oder Tumorzellen.

Gemeinsam mit anderen Abwehrzellen bilden sie einen essenziellen Teil des Immunsystems. Physiologischerweise kommen Plasmazellen hauptsächlich in den Organen des lymphatischen Systems vor, wie etwa in Lymphknoten, der Milz oder der Darmschleimhaut.

Im peripheren Blut sind sie im Normalfall nicht zu finden.

Empfehlungen

Nachweis im Blut

Laut Quelle gibt es für Plasmazellen keine Referenzwerte im peripheren Blut, da sie dort physiologisch nicht vorkommen. Werden sie dennoch im Blut gefunden, erfolgt die Erfassung im Rahmen des manuellen Differenzialblutbildes oder als textlicher Kommentar auf dem Laborbefund.

Ein Auftreten von Plasmazellen im Blutausstrich kann laut Text auf folgende Zustände hinweisen:

  • Schwere, chronische Virusinfektionen

  • Leberzirrhose

  • Multiples Myelom (Plasmozytom)

Multiples Myelom (Plasmozytom)

Das Multiple Myelom wird als bösartige Erkrankung des Knochenmarks beschrieben, bei der sich ein einzelner Plasmazellklon unkontrolliert vermehrt. Es wird den niedrig malignen B-Zellen-Non-Hodgkin-Lymphomen zugeordnet.

Die Diagnosestellung des Multiplen Myeloms stützt sich laut Text auf folgende Kriterien:

  • Nachweis bösartiger Plasmazellen in Blut und Knochenmark

  • Monoklonale Gammopathie (Paraproteinämie) mit M-Gradient in der Serumeiweiß-Elektrophorese

  • Knochenveränderungen in der Bildgebung (Röntgen, Computertomographie)

Einteilung bösartiger Lymphome

Der Text nimmt eine grobe Unterteilung der bösartigen Lymphome vor, um das Multiple Myelom einzuordnen:

Lymphom-TypZellulärer Ursprung / Merkmale
Hodgkin-LymphomAuftreten von Hodgkin-Zellen und Sternberg-Riesenzellen
Non-Hodgkin-LymphomEntstehung aus B-Lymphozyten oder T-Lymphozyten

Symptomatik und Verlauf

Die Symptome des Multiplen Myeloms resultieren primär aus der Zerstörung von Knochengewebe (Knochenschmerzen, Frakturen) sowie der vermehrten Antikörperbildung. Letztere kann zu Durchblutungsstörungen und Nierenversagen führen.

Die Prognose wird insgesamt als schlecht beschrieben und die Therapie ist stadienabhängig.

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💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass Plasmazellen physiologischerweise nicht im peripheren Blut vorkommen, weshalb es auch keine regulären Referenzwerte gibt. Ein Nachweis im manuellen Differenzialblutbild ist stets als pathologisch zu werten und sollte eine weiterführende Diagnostik, insbesondere hinsichtlich eines Multiplen Myeloms oder schwerer chronischer Infektionen, nach sich ziehen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Quelle kommen Plasmazellen normalerweise nur im lymphatischen System und Knochenmark vor. Ein Nachweis im peripheren Blut kann auf schwere chronische Virusinfektionen, eine Leberzirrhose oder ein Multiples Myelom hinweisen.

Die Diagnose erfolgt laut Text durch den Nachweis bösartiger Plasmazellen in Blut und Knochenmark sowie durch bildgebende Verfahren (Röntgen, CT) zur Darstellung von Knochenveränderungen. Zudem wird eine Serumeiweiß-Elektrophorese zum Nachweis einer monoklonalen Gammopathie herangezogen.

Die Erkrankung verursacht häufig Knochenschmerzen und Knochenbrüche durch die Zerstörung von Knochengewebe. Zudem kann die massenhafte Produktion von Antikörpern zu Durchblutungsstörungen und Nierenversagen führen.

Das Multiple Myelom wird den niedrig malignen B-Zellen-Non-Hodgkin-Lymphomen zugeordnet. Dies liegt daran, dass die entarteten Plasmazellen ursprünglich aus B-Lymphozyten entstehen.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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