Monozyten (MON): Referenzwerte und Ursachenabklärung
Hintergrund
Dieser Artikel basiert auf den Informationen des Gesundheitsportals Gesundheit.gv.at zum Laborwert Monozyten (MON). Monozyten sind weiße Blutkörperchen, die als Vorstufen von Fresszellen im Blut zirkulieren.
Um ihre eigentliche Funktion zu erfüllen, verlassen sie die Blutbahn und wandern in das Gewebe ein. Dort differenzieren sie sich zu Makrophagen beziehungsweise Phagozyten.
In dieser Form sind sie ein essenzieller Bestandteil der angeborenen Immunabwehr. Sie phagozytieren Krankheitserreger wie Bakterien und Pilze sowie Fremdstoffe wie Pollen, Staub oder Ruß.
💡Praxis-Tipp
Es wird darauf hingewiesen, dass isolierte Laborwerte immer im klinischen Gesamtkontext betrachtet werden müssen. Ein Wert außerhalb des Referenzbereichs bedeutet nicht zwingend eine Erkrankung, ebenso wie unauffällige Werte eine Pathologie nicht sicher ausschließen. Die Interpretation sollte stets unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Anamnese und Begleitmedikation erfolgen.
Häufig gestellte Fragen
Der Wert MON steht für Monozyten, eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen. Sie sind Teil der Immunabwehr und entwickeln sich im Gewebe zu Fresszellen, um Bakterien und Fremdstoffe zu beseitigen.
Eine Monozytose liegt vor, wenn die Anzahl der Monozyten im Blut erhöht ist. Laut Quelle ist dies bei Werten über 10 Prozent beziehungsweise über 0,8 G/L der Fall.
Erhöhte Werte können bei bestimmten Infektionen wie Tuberkulose oder Syphilis auftreten. Auch Leberzirrhose, Leukämien, Morbus Hodgkin oder die Einnahme von Antibiotika werden als mögliche Ursachen genannt.
Der relative Wert gibt den prozentualen Anteil der Monozyten an allen weißen Blutkörperchen an. Der absolute Wert beschreibt die tatsächliche Anzahl der Zellen pro Liter Blut (G/L).
Eine Erniedrigung der Monozyten kann auf eine Störung der Blutbildung hindeuten. Die Quelle nennt als mögliches Beispiel Erkrankungen des Knochenmarks wie die aplastische Anämie.
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Quelle: Laborwert: Monozyten (MON) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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