Borrelien-AK IgG: Diagnostik, Immunoblot und Stadien

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Bestimmung von Borrelien-Antikörpern vom Typ IgG im Blut dient dem indirekten Nachweis einer Infektion mit Bakterien der Gruppe Borrelia burgdorferi. Diese Erreger werden durch Zecken übertragen und verursachen die sogenannte Lyme-Borreliose.

Da bei diesem Verfahren nicht der Erreger selbst, sondern die immunologische Reaktion des Körpers gemessen wird, spricht man von einer serologischen Diagnostik. Neben Blutserum können auch Liquor (Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit) oder Gelenkpunktate als Untersuchungsmaterial herangezogen werden.

Die Lyme-Borreliose verläuft typischerweise in drei Stadien, die von lokalen Hauterscheinungen bis hin zu chronischen neurologischen Schäden reichen. Eine rein laborchemische Diagnose ist aufgrund der möglichen jahrelangen Persistenz der Antikörper oft nicht ausreichend und erfordert eine klinische Korrelation.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein positiver Borrelien-Antikörper-Nachweis beweist laut Quelle keine akute Infektion, da sowohl IgM- als auch IgG-Antikörper über viele Jahre im Blut persistieren können. Es wird betont, dass die Diagnose stets in Zusammenschau mit der Anamnese (Zeckenstich im Endemiegebiet) und erkrankungstypischen Symptomen wie dem Erythema migrans gestellt werden muss. Zudem ist bei positiven Befunden an mögliche Kreuzreaktionen mit Syphilis-Erregern zu denken.

Häufig gestellte Fragen

Laut der Quelle wird als Bestätigungstest in erster Linie der Borrelia-burgdorferi-AK-Immunoblot-Test eingesetzt. Dieser folgt auf Suchtests wie ELISA oder Immunfluoreszenztests.

Nein, die Leitlinie weist darauf hin, dass negative Labortest-Ergebnisse eine akute Infektion nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen können. Die klinische Symptomatik bleibt für die Diagnosestellung entscheidend.

Borrelien und der Syphilis-Erreger (Treponema pallidum) gehören beide zur Gruppe der Spirochäten. Dies kann laut Quelle zu immunologischen Kreuzreaktionen und falsch-positiven Borrelien-Tests führen.

Für das Frühstadium (Stadium 1) beschreibt der Text den Einsatz von Doxycyclin oder Amoxicillin. Im Stadium 2 wird hingegen Ceftriaxon angeführt.

Sowohl IgM- als auch IgG-Antikörper können nach einer Infektion über viele Jahre im Blut nachweisbar bleiben. Daher ist ein isolierter Titer oft nicht aussagekräftig für eine frische Infektion.

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Quelle: Laborwert: Borrelien-AK IgG (BORG) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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