Borrelien-Bakterienkultur: Diagnostik und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Gesundheitsportal Österreich beschreibt in seiner Information die Borrelia-burgdorferi-Bakterienkultur (BORKLT) als direktes Nachweisverfahren für die Erreger der Zecken-Borreliose. Zu dieser Bakteriengruppe gehören verschiedene Spezies wie Borrelia afzelii und Borrelia garinii, die mikrobiologisch zu den Spirochäten zählen.

Die Lyme-Borreliose ist eine durch Zecken übertragene Infektionskrankheit, die in Endemiegebieten wie Europa, den USA und Australien vorkommt. Sie tritt gehäuft in den Monaten von Frühjahr bis Herbst auf und verläuft typischerweise in drei klinischen Stadien.

Da es aktuell keine Schutzimpfung gegen die Zecken-Borreliose gibt, wird eine konsequente Expositionsprophylaxe betont. Dazu gehören das Tragen schützender Kleidung, das Absuchen des Körpers nach Aufenthalten in der Natur sowie die rasche Entfernung von Zecken und die Desinfektion der Einstichstelle.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein negatives Ergebnis der Borrelien-Bakterienkultur schließt eine akute Infektion nicht mit Sicherheit aus. Es wird beschrieben, dass die Diagnose stets als Gesamtschau aus Anamnese, typischer Klinik (wie dem Erythema migrans) und ergänzender Labordiagnostik wie der Serologie oder PCR gestellt werden sollte. Zudem ist zu beachten, dass die kulturelle Anzucht bis zu fünf Wochen dauern kann und im klinischen Alltag oft durch die schnellere PCR abgelöst wird.

Häufig gestellte Fragen

Laut der Quelle kann es bis zu fünf Wochen dauern, bis die Ergebnisse der Bakterienkultur vorliegen. Aufgrund dieser langen Dauer wird in der Praxis häufig auf die schnellere Borrelien-DNA-PCR zurückgegriffen.

Für die Bakterienkultur oder PCR können verschiedene Probenmaterialien verwendet werden. Der Text nennt hierfür Blut, Liquor, Gelenkpunktate sowie Hautbiopsien.

Nein, ein negatives Kulturergebnis kann eine Borreliose nicht mit Sicherheit ausschließen. Die Diagnose erfordert immer die Einbeziehung von Anamnese, klinischen Symptomen und weiteren Laborparametern.

Im Stadium 1 der Erkrankung kommen laut dem Dokument bevorzugt Doxycyclin oder Amoxicillin zum Einsatz. Im fortgeschrittenen Stadium 2 wird hingegen Ceftriaxon beschrieben.

Borrelien und Treponemen (die Erreger der Syphilis) gehören beide zur Gruppe der Spirochäten, was zu serologischen Kreuzreaktionen führen kann. Daher wird beschrieben, dass die Syphilis-Serologie (TPHA- und VDRL-Test) bei einer Borreliose negativ ausfallen muss, um die Diagnose abzusichern.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: Laborwert: Borrelia-burgdorferi-Bakterienkultur (BORKLT) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.