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SIGN2014Onkologie

Kutanes Plattenepithelkarzinom: Diagnostik und Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2014 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung, nicht ärztlich geprüft|Quelle: SIGN (2014)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das primäre kutane Plattenepithelkarzinom (SCC) ist der zweithäufigste Hautkrebs. Die Inzidenz steigt weltweit kontinuierlich an.

Die Metastasierungsrate ist insgesamt gering, jedoch ist die Prognose bei Vorliegen von Fernmetastasen schlecht. Die größte klinische Herausforderung besteht darin, Hochrisikotumoren frühzeitig zu identifizieren.

Die aktuelle Leitlinie fokussiert sich auf die Risikostratifizierung und das chirurgische Management. Immunsupprimierte Personen weisen ein deutlich erhöhtes Risiko für multiple und aggressive Tumoren auf.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie betont, dass eine bestehende Immunsuppression stets als Hochrisikofaktor für ein aggressives Tumorwachstum gewertet wird. Es wird darauf hingewiesen, dass bei diesen Personen eine besonders sorgfältige Überwachung und eine frühzeitige Vorstellung im Tumorboard essenziell sind.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie wird bei Niedrigrisiko-Tumoren ein klinischer Sicherheitsabstand von mindestens 4 mm empfohlen. Bei Hochrisiko-Tumoren sollte der Abstand mindestens 6 mm betragen, sofern dies chirurgisch möglich ist.

Die Leitlinie empfiehlt eine Vorstellung im Tumorboard bei Vorliegen jeglicher Hochrisikofaktoren. Dazu gehören unter anderem ein Tumordurchmesser über 20 mm, eine Tumordicke über 4 mm, perineurale Invasion oder eine Lokalisation am Ohr.

Gemäß der Leitlinie sollte die Sentinel-Lymphknoten-Biopsie bei Personen mit kutanem Plattenepithelkarzinom derzeit nur im Rahmen von klinischen Studien durchgeführt werden. Es gibt noch keine ausreichende Evidenz für den routinemäßigen Einsatz.

Die Leitlinie empfiehlt die Mohs-Mikrographische Chirurgie für ausgewählte Hochrisikotumoren, bei denen der Gewebeerhalt oder die Randschnittkontrolle schwierig ist. Sie ist besonders an kritischen anatomischen Lokalisationen indiziert.

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Quelle: SIGN 140: Management of primary cutaneous squamous cell carcinoma (SIGN, 2014). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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