IQWiG2024Pneumologie

Lungenkrebsscreening (LDCT): Indikation und Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Rapid Report S23-02 aktualisiert die Nutzenbewertung des Lungenkrebsscreenings mittels Niedrigdosis-Computertomografie (Low-Dose-CT). Die Untersuchung richtet sich an aktive und ehemalige starke Raucher ohne Verdacht auf Lungenkrebs.

Im Vorgängerbericht S19-02 wurde bereits festgestellt, dass der Nutzen des Screenings den potenziellen Schaden überwiegt. Durch eine neue gesetzliche Verordnung wurden in Deutschland die Voraussetzungen für eine breitere Anwendung der Untersuchung geschaffen.

Die aktuelle Auswertung integriert neue Studiendaten, insbesondere aus den Studien UKLS und LUSI. Es wird systematisch untersucht, ob sich die bisherige Evidenzlage zur Mortalität, zu unerwünschten Ereignissen und zu Überdiagnosen durch die neuen Erkenntnisse verändert hat.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht betont das signifikante Risiko für falsch-positive Befunde und Überdiagnosen beim Low-Dose-CT-Screening. Es wird darauf hingewiesen, dass bei etwa 25 % der in der Screeningphase diagnostizierten Lungenkrebsfälle eine Überdiagnose vorliegt, die ohne das Screening zu Lebzeiten keine Beschwerden verursacht hätte. Dies ist ein wesentlicher Aspekt für die strukturierte Aufklärung von Risikopersonen.

Häufig gestellte Fragen

Die Auswertung bezieht sich auf aktive und ehemalige starke Raucher ohne Verdacht auf Lungenkrebs. Für diese Risikogruppe überwiegt laut IQWiG der Nutzen des Screenings den potenziellen Schaden.

Es gibt keinen statistisch signifikanten Beleg für eine Senkung der Gesamtmortalität. Die Daten zeigen jedoch einen Beleg für die Senkung der lungenkrebsspezifischen Mortalität, woraus der Bericht insgesamt einen Hinweis auf einen Überlebensnutzen ableitet.

Laut Bericht liegt das mediane Überdiagnoserisiko bei 7 von 1000 zum Screening eingeladenen Personen. Bezogen auf die tatsächlich diagnostizierten Lungenkrebsfälle in der Screeningphase beträgt der Anteil der Überdiagnosen etwa 25 %.

Der Bericht stellt fest, dass es keinen Anhaltspunkt für einen höheren Nutzen oder Schaden zwischen einem jährlichen und einem zweijährlichen Screening gibt. Die vorliegende Evidenz lässt keine eindeutige Bevorzugung eines bestimmten Intervalls zu.

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Quelle: IQWiG S23-02 : Bewertung des Lungenkrebs-Screenings mittels Niedrigdosis-Computertomographie (IQWiG, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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