IQWiG2023Kardiologie

Herzrhythmusstörungen: Indikation zur Katheterablation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Rapid Report des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) umfasst evidenzbasierte Entscheidungshilfen zu elektrophysiologischen Untersuchungen und Ablationsbehandlungen.

Ziel der Dokumente ist die Unterstützung der gemeinsamen Entscheidungsfindung (Shared Decision Making) bei Herzrhythmusstörungen.

Die Entscheidungshilfen richten sich an Personen mit Vorhofflimmern, Kammertachykardien oder allgemeinen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Sie stellen die Vor- und Nachteile von medikamentösen und interventionellen Behandlungsalternativen vergleichend dar. Die Erstellung erfolgte auf Basis systematischer Literaturrecherchen und orientiert sich an internationalen Standards.

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💡Praxis-Tipp

Der Bericht hebt hervor, dass die Rhythmuskontrolle bei Vorhofflimmern nicht für alle Betroffenen zwingend erforderlich ist, jedoch bei einer bestehenden Herzschwäche oder einer Erkrankungsdauer von unter einem Jahr deutliche Vorteile bietet. Zudem wird betont, dass eine Katheterablation bei Kammertachykardien besonders dann erwogen wird, wenn trotz Medikamenten wiederholt Rhythmusstörungen auftreten und ein ICD häufig Stromstöße auslöst.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht bringt die Elektrokardioversion das Herz bei etwa 90 von 100 behandelten Personen sofort wieder in den normalen Rhythmus. Bei der medikamentösen Variante liegt die Erfolgsrate je nach Wirkstoff lediglich zwischen 44 und 78 Prozent.

Der Bericht gibt an, dass es innerhalb von drei Jahren bei etwa 50 von 100 behandelten Personen erneut zu Vorhofflimmern oder Vorhofflattern kommt. Bei einer rein medikamentösen Erhaltungstherapie liegt diese Rate mit etwa 70 von 100 Personen noch höher.

Es wird berichtet, dass bei etwa 3 von 100 Personen Komplikationen wie Infektionen, Wundheilungsstörungen, Blutungen oder ein Verrutschen der Elektroden auftreten. Bei 1 von 100 Personen können diese Komplikationen lebensbedrohlich sein.

Die Ablation wird laut Bericht empfohlen, wenn das Herz durch eine Infarktnarbe geschädigt ist und trotz Medikamenten wiederholt Kammertachykardien auftreten. Sie kann auch eine Alternative zur dauerhaften Medikamenteneinnahme sein, wenn das Herz ansonsten gesund ist.

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Quelle: IQWiG P21-02: Entscheidungshilfe Ablation bei Herzrhythmusstörungen (IQWiG, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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