IQWiG2017Onkologie

HCC: USgHIFU-Therapie, Indikation und Evidenzlage

Diese Leitlinie stammt aus 2017 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2017)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) erfordert bei Inoperabilität alternative lokale Therapieverfahren. Der ultraschallgesteuerte hochintensive fokussierte Ultraschall (USgHIFU) stellt hierbei einen möglichen Behandlungsansatz dar.

Der vorliegende IQWiG-Bericht (Addendum H17-02) überprüft systematisch das Bewertungsergebnis gemäß § 137h SGB V. Ziel war es festzustellen, ob neue Studien die bisherige Einschätzung zum Nutzen der Methode verändern.

In der vorherigen Bewertung wurde festgestellt, dass die Methode das Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative bietet. Ein hinreichender Nutzennachweis lag jedoch noch nicht vor.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Aufklärung über USgHIFU in Kombination mit TACE wird darauf hingewiesen, dass die Evidenzlage für einen definitiven Nutzennachweis derzeit noch unzureichend ist. Laut Bericht ist mit vorübergehenden unerwünschten Ereignissen wie Leberfunktionsstörungen, Fieber und lokalen Hautverbrennungen zu rechnen. Die Methode sollte daher idealerweise im Rahmen von kontrollierten Erprobungsstudien angewendet werden.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bewertung ist der Nutzen von USgHIFU beim nicht chirurgisch behandelbaren HCC derzeit nicht als hinreichend belegt anzusehen. Die Methode besitzt jedoch das Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative.

Der Bericht beschreibt vorwiegend milde unerwünschte Ereignisse nach der Behandlung. Dazu zählen Hautverbrennungen 1. und 2. Grades sowie leichtes, vorübergehendes Fieber.

Es liegen quasirandomisierte Studien vor, die einen Überlebensvorteil der Kombinationstherapie gegenüber der alleinigen TACE andeuten. Die Bewertung stuft die Ergebnissicherheit dieser Studien aufgrund methodischer Mängel jedoch als gering ein.

Die vorliegenden Studien weisen laut Bericht ein hohes Verzerrungspotenzial auf, da es sich oft um nicht randomisierte oder retrospektive Designs handelt. Zudem ist die Übertragbarkeit der in China durchgeführten Studien auf das deutsche Gesundheitssystem fraglich.

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Quelle: IQWiG H17-02: Sonografiegesteuerte hochfokussierte Ultraschalltherapie bei bösartigen Neubildungen der Leber und der intrahepatischen Gallegänge - Addendum zum Auftrag H16-02D (IQWiG, 2017). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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