HER2+ Magenkarzinom: Trastuzumab deruxtecan Therapie
Hintergrund
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat ein Addendum zur Nutzenbewertung von Trastuzumab deruxtecan veröffentlicht. Dieses bezieht sich auf die Behandlung von Erwachsenen mit fortgeschrittenem, HER2-positivem Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs (GEJ).
Voraussetzung für diese Zielpopulation ist, dass die Betroffenen bereits ein vorhergehendes Trastuzumab-basiertes Therapieschema in der Erstlinientherapie erhalten haben.
Anlass des Addendums war eine Stellungnahme des pharmazeutischen Unternehmers. Dieser legte eine angepasste Berechnung zur Anzahl der betroffenen Personen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vor, da die ursprünglichen Zahlen im Dossier als unsicher und überschätzt bewertet wurden.
💡Praxis-Tipp
Bei der Indikationsstellung für Trastuzumab deruxtecan wird darauf hingewiesen, dass die Zulassungspopulation eng definiert ist. Sie umfasst ausschließlich Personen mit einem inoperablen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten HER2-positiven Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs, die bereits eine Trastuzumab-basierte Erstlinientherapie erhalten haben.
Häufig gestellte Fragen
Laut dem aktuellen IQWiG-Addendum wird die Größe der Zielpopulation in der gesetzlichen Krankenversicherung auf 535 bis 1564 Personen geschätzt. Diese Spanne gilt als die derzeit beste Annäherung.
Die Bewertung bezieht sich auf die Monotherapie bei Erwachsenen mit fortgeschrittenem, HER2-positivem Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs. Voraussetzung ist eine vorherige Trastuzumab-basierte Erstlinientherapie.
Der pharmazeutische Unternehmer hat methodische Anpassungen vorgenommen, um Doppelzählungen zu vermeiden. Zudem wurde das UICC-Stadium III strikter auf inoperable Fälle eingegrenzt.
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Quelle: IQWiG G26-02: Trastuzumab deruxtecan (Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs) – 2. Addendum zum Projekt A25-128 (IQWiG, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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