IQWiG2025Onkologie

Osimertinib bei NSCLC: Indikation bei EGFR-Mutation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Osimertinib ist ein zielgerichteter Wirkstoff, der in der Onkologie zur Behandlung des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) mit spezifischen Mutationen des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR) eingesetzt wird. Die genaue Bestimmung der infrage kommenden Patientenzahlen ist ein zentraler Bestandteil der frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln in Deutschland.

Das vorliegende Addendum G25-20 des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet eine Neuberechnung der GKV-Zielpopulation. Diese wurde vom pharmazeutischen Unternehmer im Rahmen des Stellungnahmeverfahrens zum Projekt A25-03 nachgereicht.

Die Zielpopulation umfasst erwachsene Personen mit lokal fortgeschrittenem, inoperablem NSCLC (Stadium III). Voraussetzung ist der Nachweis einer aktivierenden EGFR-Mutation (Deletion im Exon 19 oder Substitutionsmutation im Exon 21 [L858R]) sowie das Ausbleiben einer Krankheitsprogression während oder nach einer platinhaltigen Radiochemotherapie.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut IQWiG-Bericht ist bei der Interpretation epidemiologischer Krebsregisterdaten aus dem Jahr 2020 ein pandemiebedingter Erfassungsrückgang zu berücksichtigen. Es wird darauf hingewiesen, dass Inzidenzraten aus diesem Zeitraum die tatsächlichen Fallzahlen potenziell unterschätzen und mit aktuellen, vorläufigen Daten abgeglichen werden sollten.

Häufig gestellte Fragen

Der IQWiG-Bericht bezieht sich auf Erwachsene mit lokal fortgeschrittenem, inoperablem NSCLC. Voraussetzung ist das Vorliegen einer EGFR-Mutation (Exon 19 Deletion oder L858R) ohne Krankheitsprogression nach platinhaltiger Radiochemotherapie.

Die berechnete Zielpopulation teilt sich nach PD-L1-Status auf. Es wird von 82 bis 148 Personen mit einer PD-L1-Expression von ≥ 1 % und 79 bis 142 Personen mit einer Expression von < 1 % ausgegangen.

Das IQWiG erachtet die vorgelegte Obergrenze als potenziell unterschätzt. Dies wird auf die Nichtberücksichtigung einer höheren Anteilsspanne bei der Auswertung von Personen ohne Progression nach Radiochemotherapie zurückgeführt.

Laut Bericht besteht eine eingeschränkte Übertragbarkeit der angesetzten Mutationsanteile. Die herangezogenen Daten stammen teilweise von metastasierten Erkrankungen und lassen sich nur bedingt auf das lokal fortgeschrittene, inoperable Stadium III übertragen.

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Quelle: IQWiG G25-20: Osimertinib (lokal fortgeschrittenes, inoperables NSCLC) – Addendum zum Projekt A25-03 (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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