IQWiG2023Pneumologie

Tremelimumab & Durvalumab: NSCLC-Erstlinientherapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet ergänzende Daten zur Zielpopulation für die Kombinationstherapie aus Tremelimumab, Durvalumab und platinbasierter Chemotherapie.

Diese Kombination wird zur Erstlinienbehandlung des metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) eingesetzt. Die Bewertung fokussiert sich auf Patientengruppen ohne sensibilisierende EGFR- oder ALK-Mutationen.

Zudem wird vorausgesetzt, dass keine molekular stratifizierte Therapie gegen BRAF, KRAS G12C, METex14, RET oder ROS1 in Betracht kommt. Anlass des Addendums war eine Neuberechnung des pharmazeutischen Unternehmers (pU) zur Anzahl der anspruchsberechtigten Personen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Indikationsstellung für Tremelimumab in Kombination mit Durvalumab und Chemotherapie wird laut IQWiG-Bericht vorausgesetzt, dass vorab das Vorliegen spezifischer Mutationen ausgeschlossen wurde. Es ist darauf zu achten, dass Personen mit molekular stratifizierbaren Treibermutationen (wie BRAF, KRAS G12C, METex14, RET oder ROS1) nicht in diese spezifische Zielpopulation fallen.

Häufig gestellte Fragen

Das Addendum bezieht sich auf die Erstlinienbehandlung des metastasierten NSCLC bei Erwachsenen. Voraussetzung ist das Fehlen von sensibilisierenden EGFR- oder ALK-Mutationen.

Laut Bericht vernachlässigt der pharmazeutische Unternehmer in seiner Berechnung jene Personen, die erst im Laufe des Betrachtungsjahres in ein metastasiertes Stadium progredieren. Daher geht das IQWiG von einer deutlich höheren Zielpopulation aus.

Gemäß den Vorgaben des G-BA fallen Personen aus der Zielpopulation heraus, für die eine molekular stratifizierte Therapie in Betracht kommt. Dazu zählen unter anderem Mutationen in BRAF, KRAS G12C, METex14, RET oder ROS1.

In der Berechnungsgrundlage des Berichts wird der Anteil der Personen mit einer PD-L1-Expression von ≥ 50 % auf 28,5 % geschätzt. Die restlichen 71,5 % weisen eine Expression von unter 50 % auf.

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Quelle: IQWiG G23-20: Tremelimumab und Durvalumab (NSCLC) - 2. Addendum zum Projekt A23-29 | A23-31 (IQWiG, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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