IQWiG2023Psychiatrie

Esketamin (TRD): Indikation und klinischer Zusatznutzen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet den Zusatznutzen von Esketamin bei erwachsenen Patientinnen und Patienten mit therapieresistenter Major Depression. Die Indikation umfasst Personen, die in der aktuellen mittelgradigen bis schweren depressiven Episode auf mindestens zwei unterschiedliche Antidepressiva nicht angesprochen haben.

Grundlage der Bewertung ist das Addendum A23-75, welches die Daten der ESCAPE-TRD-Studie analysiert. In dieser randomisierten, kontrollierten Studie wurde Esketamin mit Quetiapin retard verglichen, jeweils in Kombination mit einem selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) oder einem Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI).

Das IQWiG kommt in der Gesamtschau zu dem Ergebnis, dass für Esketamin ein Anhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie besteht. Dabei wurden positive Effekte auf die Symptomatik gegen höhere Raten bei spezifischen Nebenwirkungen abgewogen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht weist darauf hin, dass unter der Therapie mit Esketamin vermehrt spezifische Nebenwirkungen wie Dissoziation, Schwindel und Übelkeit auftreten, auch wenn diese meist nicht als schwerwiegend eingestuft werden. Zudem wird hervorgehoben, dass Patientinnen und Patienten mit einem SNRI als Basistherapie in einigen Endpunkten (wie Ansprechen und Lebensqualität) deutlicher von der Esketamin-Gabe profitierten als solche mit einem SSRI.

Häufig gestellte Fragen

Das IQWiG sieht einen Anhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen von Esketamin in Kombination mit einem SSRI oder SNRI. Dies basiert auf signifikanten Verbesserungen bei Remission, Ansprechen und Lebensqualität im Vergleich zur Therapie mit Quetiapin.

Laut der bewerteten ESCAPE-TRD-Studie kommt es unter Esketamin häufiger zu Dissoziation, Verwirrtheitszuständen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen. Diese Ereignisse wurden in der Studie jedoch überwiegend als nicht schwerwiegend eingestuft.

Die Bewertung bezieht sich auf die Kombination von Esketamin mit einem selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) oder einem Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI).

In der Studie zeigte Esketamin gegenüber Quetiapin (jeweils als Augmentation) höhere Remissionsraten und weniger Therapieabbrüche wegen Nebenwirkungen. Allerdings traten spezifische Nebenwirkungen wie Dissoziation unter Esketamin häufiger auf.

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Quelle: IQWiG A23-75: Esketamin (therapieresistente Major Depression) – Addendum zum Auftrag A23-18 (IQWiG, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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