IQWiG2023Infektiologie

Eosinophile Ösophagitis (EoE): Dupilumab-Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Bericht des IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) bewertet den Zusatznutzen von Dupilumab. Das Anwendungsgebiet umfasst die eosinophile Ösophagitis (EoE) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 40 kg.

Voraussetzung für die Behandlung ist, dass die Betroffenen mit einer konventionellen medikamentösen Therapie unzureichend therapiert sind. Alternativ kommen Personen infrage, die diese Therapie nicht vertragen oder für die sie nicht in Betracht kommt.

Als konventionelle medikamentöse Therapie gelten gemäß S2k-Leitlinie topische Kortikosteroide (TCS) und Protonenpumpeninhibitoren (PPI). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) unterteilt die Zielpopulation für die Bewertung in zwei Fragestellungen mit unterschiedlichen zweckmäßigen Vergleichstherapien.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht hebt hervor, dass eine Hochdosis-PPI-Therapie bei eosinophiler Ösophagitis gemäß S2k-Leitlinie nach 8 bis 12 Wochen re-evaluiert werden sollte. Es wird darauf hingewiesen, dass bei fehlender klinisch-histologischer Remission ein Therapiewechsel angezeigt ist, anstatt die Hochdosis-Therapie dauerhaft fortzuführen. Zur reinen Symptomkontrolle von Refluxbeschwerden ist laut Bewertung eine geringere PPI-Dosierung vorgesehen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Bericht ist Dupilumab für Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen. Voraussetzung ist zudem ein Körpergewicht von mindestens 40 kg.

Die Bewertung kommt zu dem Schluss, dass ein Zusatznutzen von Dupilumab bei eosinophiler Ösophagitis nicht belegt ist. Begründet wird dies mit dem Fehlen geeigneter Studiendaten, die einen Vergleich mit der zweckmäßigen Vergleichstherapie erlauben.

Gemäß der zitierten S2k-Leitlinie umfasst die konventionelle medikamentöse Therapie topische Kortikosteroide (TCS) und Protonenpumpeninhibitoren (PPI). Dupilumab kommt zum Einsatz, wenn diese Therapien unzureichend wirken oder nicht in Betracht kommen.

Die empfohlene Dosierung beträgt 300 mg einmal wöchentlich. Das Medikament wird subkutan injiziert.

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Quelle: IQWiG A23-23: Dupilumab (Eosinophile Ösophagitis) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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