IQWiG2018Dermatologie

Atopische Dermatitis: Dupilumab-Therapie und Dosierung

Diese Leitlinie stammt aus 2018 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2018)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das IQWiG mit der Nutzenbewertung des Wirkstoffs Dupilumab beauftragt. Die Bewertung bezieht sich auf erwachsene Personen mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis, für die eine systemische Therapie in Betracht kommt.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde ein patientenindividuell optimiertes Therapieregime festgelegt. Dieses berücksichtigt topische Glukokortikoide (TCS), topisches Tacrolimus, UV-Therapie sowie kurzfristig systemische Glukokortikoide.

Die vorliegende IQWiG-Dossierbewertung A17-63 stützt sich primär auf die Ergebnisse der CHRONOS-Studie. Diese randomisierte, kontrollierte Studie verglich Dupilumab in Kombination mit TCS gegenüber Placebo plus TCS über einen Zeitraum von 52 Wochen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht hebt ein signifikant erhöhtes Risiko für Augenerkrankungen unter der Therapie mit Dupilumab hervor. Insbesondere Konjunktividen traten in den Zulassungsstudien vermehrt auf und stellen einen beträchtlichen höheren Schaden dar. Die Bewertung betont jedoch, dass diese Nebenwirkungen in der Regel gut behandelbar sind und den generellen Zusatznutzen nicht infrage stellen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Fachinformation beträgt die empfohlene Anfangsdosis 600 mg als subkutane Injektion. Anschließend wird eine Erhaltungsdosis von 300 mg alle zwei Wochen verabreicht.

Die Fachinformation gibt an, dass Dupilumab mit oder ohne topische Kortikosteroide angewendet werden kann. In Problemzonen können zusätzlich topische Calcineurininhibitoren zum Einsatz kommen.

Es wird empfohlen, eine Beendigung der Behandlung in Betracht zu ziehen, wenn nach 16 Wochen kein Therapieansprechen vorliegt. Bei partiellem Ansprechen kann eine Fortführung über 16 Wochen hinaus laut Bericht jedoch vorteilhaft sein.

Die IQWiG-Bewertung identifiziert einen beträchtlichen höheren Schaden im Bereich der Augenerkrankungen. Hierbei wurden insbesondere allergische und bakterielle Konjunktividen vermehrt beobachtet.

Laut den im Bericht zitierten Herstellerangaben wird bei leichter oder mäßiger Nierenfunktionsstörung keine Dosisanpassung empfohlen. Zu schweren Nierenfunktionsstörungen liegen nur sehr begrenzte Daten vor.

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Quelle: IQWiG A17-63: Dupilumab (atopische Dermatitis) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2018). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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