IQWiG2022Onkologie

Sotorasib bei NSCLC: KRAS G12C-Mutation und Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet den Zusatznutzen von Sotorasib. Der Wirkstoff wird als Monotherapie bei erwachsenen Personen mit fortgeschrittenem nicht kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) und KRAS G12C-Mutation eingesetzt.

Voraussetzung für die Behandlung ist, dass nach mindestens einer vorherigen systemischen Therapie eine Krankheitsprogression festgestellt wurde. Das IQWiG unterteilt die Zielpopulation anhand der Vortherapien in drei spezifische Fragestellungen.

Diese umfassen Vorbehandlungen mit einem PD-1/PD-L1-Antikörper als Monotherapie, einer zytotoxischen Chemotherapie oder einer Kombination aus beidem. Für jede dieser Gruppen wurde Sotorasib mit der jeweiligen zweckmäßigen Vergleichstherapie verglichen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein wesentlicher Aspekt im klinischen Alltag ist die ausgeprägte Interaktion von Sotorasib mit säurereduzierenden Medikamenten. Es wird darauf hingewiesen, dass Protonenpumpeninhibitoren (PPI) und H2-Rezeptorantagonisten die Plasmakonzentration von Sotorasib drastisch senken können und daher vermieden werden sollten. Ist eine Säureregulation zwingend erforderlich, wird ein strikter zeitlicher Abstand zu lokal wirksamen Antazida empfohlen.

Häufig gestellte Fragen

Laut der IQWiG-Nutzenbewertung ist ein Zusatznutzen von Sotorasib gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht belegt. Die vorgelegten Studiendaten wurden aufgrund methodischer Mängel als nicht geeignet eingestuft.

Der Bericht gibt an, dass Patienten vor der Gabe von Sotorasib mindestens eine vorherige systemische Therapie erhalten haben müssen. Darunter fallen beispielsweise PD-1/PD-L1-Antikörper oder platinhaltige Chemotherapien.

Es wird empfohlen, die Leberwerte (ALT, AST, Gesamtbilirubin) in den ersten drei Behandlungsmonaten alle drei Wochen zu kontrollieren. Danach sollte die Überwachung einmal monatlich erfolgen.

Die gleichzeitige Anwendung von PPI oder H2-Rezeptorantagonisten wird laut Bericht nicht empfohlen. Diese Medikamente können die Plasmakonzentration von Sotorasib und damit dessen Wirksamkeit signifikant verringern.

Die Behandlung erfordert das Vorliegen einer KRAS G12C-Mutation. Diese muss vor Therapiebeginn mittels eines validierten Tests bestätigt werden.

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Quelle: IQWiG A22-28: Sotorasib (NSCLC) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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