IQWiG2021Onkologie

Ovarialkarzinom: Olaparib & Bevacizumab Indikation

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A20-111 bewertet den Zusatznutzen der Wirkstoffkombination Olaparib und Bevacizumab. Die Bewertung vergleicht diese Kombination mit einer alleinigen Bevacizumab-Erhaltungstherapie.

Das Anwendungsgebiet umfasst die Erstlinien-Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patientinnen mit fortgeschrittenem (FIGO-Stadien III und IV) high-grade epithelialem Ovarialkarzinom, Eileiterkarzinom oder primärem Peritonealkarzinom.

Voraussetzung für die Therapie ist ein Ansprechen auf eine platinbasierte Erstlinienchemotherapie in Kombination mit Bevacizumab. Zudem muss der Tumor mit einem positiven Status der homologen Rekombinationsdefizienz (HRD) assoziiert sein, welcher durch eine BRCA-Mutation oder genomische Instabilität definiert wird.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Bewertung ist der Zusatznutzen der Kombinationstherapie stark vom Zeitpunkt der Operation und dem initialen Therapieansprechen abhängig. Es wird hervorgehoben, dass Patientinnen mit einer Intervalloperation oder nur partiellem Ansprechen aufgrund vermehrter Nebenwirkungen einen geringeren Nutzen aufweisen. Eine genaue Evaluation des chirurgischen Ergebnisses ist daher vor Therapiebeginn essenziell.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht zeigt sich ein beträchtlicher Zusatznutzen primär bei Patientinnen ohne nachweisbaren Tumor nach einer Primäroperation. Bei Patientinnen mit Intervalloperation oder partiellem Ansprechen überwiegen laut Bewertung teilweise die negativen Effekte.

Die Therapie wird in der Regel für bis zu 2 Jahre oder bis zur Krankheitsprogression fortgeführt. Bei anhaltendem klinischem Nutzen kann die Behandlung laut Fachinformation auch über 2 Jahre hinaus erfolgen.

Der Bericht stellt einen Hinweis auf einen höheren Schaden durch schwere Anämien sowie Fatigue und Asthenie fest. Zudem kommt es unter der Kombination häufiger zu Therapieabbrüchen wegen unerwünschter Ereignisse.

Ja, vor Beginn der Erhaltungstherapie muss ein positiver HRD-Status (homologe Rekombinationsdefizienz) bestätigt werden. Dieser wird durch eine BRCA-Mutation und/oder genomische Instabilität definiert.

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Quelle: IQWiG A20-111: Olaparib (Ovarialkarzinom; Erstlinie Erhaltung in Kombination mit Bevacizumab) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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