IQWiG2019Pädiatrie

Ivacaftor bei Mukoviszidose: Therapie bei Kleinkindern

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A19-69 bewertet den Zusatznutzen des Wirkstoffs Ivacaftor bei zystischer Fibrose (Mukoviszidose). Die Zielgruppe umfasst Kleinkinder im Alter von 12 bis unter 24 Monaten mit einem Körpergewicht von 7 bis unter 25 kg.

Voraussetzung für die Behandlung ist das Vorliegen einer spezifischen Gating-Mutation (Klasse III) im CFTR-Gen auf mindestens einem Allel. Dazu zählen unter anderem die Mutationen G551D, G1244E, G1349D, G178R, G551S, S1251N, S1255P, S549N oder S549R.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie (ZVT) wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) die "Best supportive Care" (BSC) festgelegt. Diese umfasst eine bestmögliche, patientenindividuell optimierte Begleittherapie zur Behandlung der zystischen Fibrose.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Bewertung von neuen Therapien für progrediente Erkrankungen wie der zystischen Fibrose wird deutlich, dass Studienergebnisse älterer Kohorten nicht unkritisch auf Kleinkinder übertragen werden können. Laut IQWiG unterscheiden sich die Behandlungseffekte von Ivacaftor je nach Krankheitsstadium, was den direkten Vergleich mit einer Kontrollgruppe in der exakten Altersklasse für den Nachweis eines Zusatznutzens unerlässlich macht.

Häufig gestellte Fragen

Ivacaftor ist für Kleinkinder mit zystischer Fibrose zugelassen, die eine Gating-Mutation der Klasse III im CFTR-Gen aufweisen. Laut Bericht gehören dazu unter anderem die Mutationen G551D, G1244E, G1349D, G178R und S549N.

Das IQWiG bemängelt das Fehlen von direkt vergleichenden Studien gegenüber der Best supportive Care (BSC) in dieser Altersgruppe. Die vorgelegte einarmige Studie sowie die Übertragung von Daten älterer Kinder reichten für den Nachweis eines Zusatznutzens methodisch nicht aus.

Das Granulat wird mit einer altersgerechten weichen Speise oder Flüssigkeit vermischt und muss sofort verzehrt werden. Zudem wird die Einnahme zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit empfohlen, um die optimale Aufnahme des Wirkstoffs zu gewährleisten.

Bei leicht eingeschränkter Leberfunktion ist keine Anpassung nötig. Bei mäßig eingeschränkter Leberfunktion wird laut Fachinformation eine Dosisreduktion auf eine einmal tägliche Gabe empfohlen.

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Quelle: IQWiG A19-69: Ivacaftor (zystische Fibrose, ab 12 bis < 24 Monate, mit Gating-Mutationen) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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