IQWiG2019Pneumologie

Nintedanib bei IPF: Dosierung und Therapie-Empfehlung

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat ein Addendum zur Nutzenbewertung von Nintedanib bei idiopathischer Lungenfibrose (IPF) erstellt. Anlass war ein Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), zusätzliche Studiendaten zu berücksichtigen.

Im Fokus der ergänzenden Bewertung stand die Einbeziehung des 100-mg-Studienarms der Dosisfindungsstudie TOMORROW. Laut Fachinformation beträgt die empfohlene Standarddosis 150 mg zweimal täglich, während die 100-mg-Dosis für Personen vorgesehen ist, die die höhere Dosis nicht tolerieren.

Zusätzlich wurde eine Responderanalyse des St. George’s Respiratory Questionnaire (SGRQ) zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität ausgewertet. Ziel war es zu prüfen, ob diese Ergänzungen die ursprüngliche Aussage zum Zusatznutzen aus der vorherigen Dossierbewertung verändern.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht hebt hervor, dass unter der Therapie mit Nintedanib signifikant häufiger gastrointestinale Nebenwirkungen auftreten. Es wird beschrieben, dass insbesondere Diarrhö, Übelkeit und Erbrechen im Vergleich zu Placebo vermehrt beobachtet werden. Ein proaktives Management dieser Symptome stellt einen wichtigen Aspekt der Therapiebegleitung dar.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Addendum ändert die zusätzliche Bewertung des 100-mg-Studienarms der TOMORROW-Studie die bisherige Aussage zum Zusatznutzen nicht.

Der Bericht stellt fest, dass sich in den untersuchten Studien kein statistisch signifikanter Unterschied beim Gesamtüberleben zwischen Nintedanib und Placebo zeigt. Es ergibt sich daraus weder ein Vor- noch ein Nachteil.

Gemäß der Auswertung zeigt sich ein signifikanter Nachteil für Nintedanib bei Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts. Dies betrifft vor allem das vermehrte Auftreten von Diarrhö, Übelkeit und Erbrechen.

Die Metaanalyse des SGRQ-Gesamtscores zeigt keinen signifikanten Unterschied zu Placebo. Auch die Responderanalysen liefern aufgrund hoher Heterogenität der Studienergebnisse keinen Beleg für einen Vor- oder Nachteil.

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Quelle: IQWiG A19-64: Nintedanib (idiopathische Lungenfibrose) - Addendum zum Auftrag A19-36 (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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