IQWiG2019Onkologie

Atezolizumab bei Urothelkarzinom: Erstlinie, Dosierung

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A18-88 bewertet den Zusatznutzen von Atezolizumab in der Erstlinientherapie des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinoms. Die erneute Bewertung erfolgte aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und einer Zulassungseinschränkung durch die EU-Kommission im Jahr 2018.

Die Zielgruppe umfasst erwachsene Personen, für die eine cisplatinhaltige Chemotherapie als ungeeignet angesehen wird. Eine zwingende Voraussetzung für die Therapie ist, dass die Tumoren eine PD-L1-Expression von mindestens 5 % aufweisen.

Vorläufige Daten einer laufenden klinischen Studie zeigten ein verringertes Überleben bei Patienten mit geringer PD-L1-Expression unter einer Monotherapie mit Atezolizumab. Dies führte zu der spezifischen Einschränkung des Anwendungsgebiets auf die genannte Patientengruppe.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut IQWiG-Bericht ist die PD-L1-Testung mittels eines validierten Tests vor Therapiebeginn essenziell, da Atezolizumab in der Erstlinie nur bei einer PD-L1-Expression von mindestens 5 % zugelassen ist. Es wird darauf hingewiesen, dass bei Patienten mit geringerer Expression ein verringertes Überleben unter der Monotherapie beobachtet wurde.

Häufig gestellte Fragen

Die Zulassung umfasst Erwachsene mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom, die für Cisplatin ungeeignet sind. Zudem muss der Tumor zwingend eine PD-L1-Expression von mindestens 5 % aufweisen.

Der IQWiG-Bericht kommt zu dem Schluss, dass ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht belegt ist. Die vom Hersteller vorgelegten Daten aus einarmigen Studienvergleichen wurden als methodisch unzureichend eingestuft.

Die empfohlene Dosis beträgt 1200 mg als intravenöse Infusion alle drei Wochen. Eine Dosisreduktion ist laut Fachinformation nicht vorgesehen.

Vorläufige Daten der Studie IMvigor130 zeigten ein verringertes Überleben bei Patienten mit niedriger PD-L1-Expression unter der Monotherapie. Daraufhin schränkte die EU-Kommission die Zulassung auf Tumoren mit einer Expression von mindestens 5 % ein.

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Quelle: IQWiG A18-88: Atezolizumab (Urothelkarzinom Erstlinientherapie) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (neue wissenschaftliche Erkenntnisse) (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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