Prurigo nodularis: Dupilumab-Therapie und Dosierung
Hintergrund
Der vorliegende Bericht des IQWiG bewertet den Zusatznutzen von Dupilumab. Das Anwendungsgebiet umfasst die Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Prurigo nodularis bei Erwachsenen, für die eine systemische Therapie in Betracht kommt.
Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) die Best Supportive Care (BSC) festgelegt. Diese umfasst eine patientenindividuell optimierte Behandlung zur Linderung von Symptomen, beispielsweise durch topische Basistherapie, topische Glukokortikoide (TCS) und UV-B-Phototherapie.
Prurigo nodularis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit hohem Leidensdruck. Laut Bericht gibt es für dieses spezifische Anwendungsgebiet bislang keine anderen zugelassenen systemischen Therapieoptionen.
💡Praxis-Tipp
Der Bericht weist darauf hin, dass mit Dupilumab behandelte Personen gleichzeitig inaktivierte Impfstoffe oder Totimpfstoffe erhalten können. Es wird jedoch betont, dass die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren mit Prurigo nodularis bisher nicht erwiesen sind.
Häufig gestellte Fragen
Laut Bericht belaufen sich die reinen Arzneimittelkosten für Dupilumab auf 16.970,46 Euro pro Jahr. Die Kosten für die Vergleichstherapie (BSC) sind patientenindividuell unterschiedlich.
Ja, die Fachinformation besagt, dass Dupilumab mit oder ohne topische Kortikosteroide angewendet werden kann.
Das IQWiG begründet dies mit der unzureichenden Umsetzung der Vergleichstherapie in den Zulassungsstudien. Insbesondere das Verbot der UV-B-Phototherapie und die Einschränkungen bei der topischen Therapie entsprachen nicht der geforderten Best Supportive Care.
Gemäß den Anwendungshinweisen kann eine versäumte Dosis innerhalb von 7 Tagen nachgeholt werden. Danach wird mit dem ursprünglichen Anwendungszeitplan fortgefahren.
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Quelle: IQWiG A23-24: Dupilumab (Prurigo nodularis) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2023). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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