Sitagliptin/Metformin: Therapie und Nutzenbewertung

Diese Leitlinie stammt aus 2016 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2016)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Zusatznutzen der Fixkombination Sitagliptin/Metformin bei erwachsenen Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 bewertet. Die Anwendung erfolgt ergänzend zu Diät und Bewegung zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle.

Die Bewertung unterteilt sich in drei klinische Situationen: als Zweifachtherapie nach alleinigem Metformin-Versagen, als Dreifachtherapie mit einem Sulfonylharnstoff und als Kombinationstherapie mit Insulin.

Für die Bewertung wurden randomisierte kontrollierte Studien mit einer Mindestdauer von 24 Wochen herangezogen. Der Fokus lag auf patientenrelevanten Endpunkten wie Mortalität, Morbidität und Nebenwirkungen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist darauf hin, dass bei intravaskulärer Gabe jodhaltiger Kontrastmittel ein Risiko für eine Niereninsuffizienz mit folgender Metforminakkumulation und Laktatazidose besteht. Es wird empfohlen, die Therapie mit Sitagliptin/Metformin vor oder zum Zeitpunkt der Untersuchung abzusetzen und erst 48 Stunden danach bei normaler Nierenfunktion wieder aufzunehmen.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG zeigt sich ein Anhaltspunkt für einen geringeren Schaden bei symptomatischen Hypoglykämien. Ein Vorteil bei der Mortalität ist für diesen Vergleich nicht belegt.

Ja, beim Vergleich mit Glipizid plus Metformin sieht das IQWiG bei Männern einen Anhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen aufgrund einer geringeren Gesamtmortalität. Bei Frauen traten keine Ereignisse auf, weshalb der Zusatznutzen hier als nicht quantifizierbar eingestuft wird.

Die Fachinformation kontraindiziert die Gabe bei mäßiger oder schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 60 ml/min). Bei leichter Nierenfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Es wird empfohlen, das Medikament 48 Stunden vor einer geplanten Operation mit Allgemein-, Spinal- oder Epiduralanästhesie abzusetzen. Die Wiederaufnahme sollte erst 48 Stunden nach dem Eingriff bei normaler Nierenfunktion erfolgen.

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Quelle: IQWiG A16-45: Sitagliptin/Metformin - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2016). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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