Saxagliptin/Metformin: Zusatznutzen bei Typ-2-Diabetes

Diese Leitlinie stammt aus 2016 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2016)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A16-43 bewertet den Zusatznutzen der Fixkombination aus Saxagliptin und Metformin bei erwachsenen Personen mit Diabetes mellitus Typ 2. Die Bewertung erfolgt im Rahmen einer Befristung des ursprünglichen Beschlusses zur frühen Nutzenbewertung.

Die Untersuchung gliedert sich in zwei Fragestellungen. Fragestellung A betrachtet die Kombination als Ergänzung zu Diät und Bewegung bei unzureichender Blutzuckerkontrolle unter der maximal verträglichen Metformin-Dosis.

Fragestellung B untersucht die Dreifachkombination aus Saxagliptin, Metformin und Insulin. Hierbei wird die Therapie bei unzureichender Kontrolle durch Insulin und Metformin allein bewertet.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Bericht ist bei der Verordnung der Fixkombination aus Saxagliptin und Metformin besonders auf die Nierenfunktion zu achten. Es wird beschrieben, dass die Therapie bei einer Kreatinin-Clearance unter 60 ml/min kontraindiziert ist. Zudem wird darauf hingewiesen, dass bei Verdacht auf eine akute Pankreatitis, gekennzeichnet durch persistierende, starke Abdominalschmerzen, das Präparat sofort abzusetzen ist.

Häufig gestellte Fragen

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass ein Zusatznutzen für die Fixkombination im Vergleich zur zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht belegt ist. Die vorgelegten Studiendaten wurden als ungeeignet eingestuft.

Laut Bewertung besteht die Vergleichstherapie aus Metformin in Kombination mit einem Sulfonylharnstoff (Glibenclamid oder Glimepirid). Für die Dreifachkombination mit Insulin wird Metformin plus Humaninsulin als Vergleich herangezogen.

Die Dokumentation nennt unter anderem eine mäßige bis schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 60 ml/min) als Kontraindikation. Ebenso ist die Gabe bei Leberfunktionsstörungen, diabetischer Ketoazidose und während der Stillzeit kontraindiziert.

Es wird beschrieben, dass die Behandlung 48 Stunden vor einer geplanten Operation unter Allgemein-, Spinal- oder Epiduralanästhesie unterbrochen werden sollte. Gleiches gilt für die intravaskuläre Anwendung jodierter Kontrastmittel.

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Quelle: IQWiG A16-43: Saxagliptin/Metformin - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2016). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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