Saxagliptin/Metformin: Zusatznutzen bei Typ-2-Diabetes

Diese Leitlinie stammt aus 2013 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2013)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A13-12 aus dem Jahr 2013 bewertet den Zusatznutzen der Fixkombination aus Saxagliptin und Metformin. Die Bewertung bezieht sich auf ein neues Anwendungsgebiet in der Therapie des Typ-2-Diabetes mellitus.

Die Kombination wird als Dreifachtherapie zusammen mit einem Sulfonylharnstoff bei erwachsenen Patienten eingesetzt. Dies ist indiziert, wenn die maximal verträgliche Dosis von Metformin und einem Sulfonylharnstoff den Blutzucker nicht ausreichend kontrolliert.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie legte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Gabe von Metformin in Kombination mit Humaninsulin fest. Eine Therapie nur mit Humaninsulin ist laut G-BA angezeigt, wenn Metformin nicht ausreichend wirksam ist.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht betont, dass für die Indikation der Dreifachtherapie zwingend eine vorherige unzureichende Blutzuckerkontrolle unter der maximal verträglichen Dosis von Metformin und einem Sulfonylharnstoff vorliegen muss. Es wird darauf hingewiesen, dass ein direkter Wechsel auf die Dreifachkombination ohne diese spezifische Vorbehandlung nicht der Zulassung entspricht. Zudem wird bei der Therapie mit Metformin-haltigen Präparaten eine regelmäßige Überwachung der Nierenfunktion zur Vermeidung einer Laktatazidose empfohlen.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG ist ein Zusatznutzen der Kombination mit einem Sulfonylharnstoff gegenüber Humaninsulin plus Metformin nicht belegt. Die vorgelegten Studien wurden aufgrund methodischer Mängel als ungeeignet eingestuft.

Der G-BA hat Metformin in Kombination mit Humaninsulin als zweckmäßige Vergleichstherapie festgelegt. Eine Monotherapie mit Humaninsulin ist nur vorgesehen, wenn Metformin nicht ausreichend wirksam ist.

Die Therapie ist bei erwachsenen Patienten mit Typ-2-Diabetes angezeigt, wenn Diät, Bewegung sowie die maximal verträgliche Dosis von Metformin und einem Sulfonylharnstoff den Blutzucker nicht ausreichend kontrollieren.

Der Bericht zitiert die Fachinformation, wonach die Nierenfunktion bei nierengesunden Patienten mindestens einmal jährlich überprüft werden sollte. Bei älteren Patienten oder solchen mit eingeschränkter Nierenfunktion wird eine Kontrolle zwei- bis viermal pro Jahr empfohlen.

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Quelle: IQWiG A13-12: Saxagliptin/Metformin - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (Dossierbewertung) (IQWiG, 2013). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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