IQWiG2016Onkologie

Ramucirumab bei Magenkarzinom: Therapie und Indikation

Diese Leitlinie stammt aus 2016 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2016)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A16-23 bewertet den Zusatznutzen von Ramucirumab bei erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs. Es geht um Patienten mit Tumorprogress nach einer platin- oder fluoropyrimidinhaltigen Vortherapie.

Die Bewertung unterscheidet zwei Fragestellungen: die Kombinationstherapie mit Paclitaxel sowie die Monotherapie. Die Monotherapie ist nur für Patienten vorgesehen, für die eine Kombination mit Paclitaxel nicht geeignet ist.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie legte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) für die Kombinationstherapie eine patientenindividuelle Therapie unter Beachtung der jeweiligen Zulassung fest. Für die Monotherapie wurde Best Supportive Care (BSC) als Vergleichstherapie bestimmt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht hebt hervor, dass Paclitaxel als Monotherapie in Deutschland nicht zur Zweitlinientherapie des fortgeschrittenen Magenkarzinoms zugelassen ist. Studien, die diese Therapie als Kontrollarm verwenden, spiegeln laut IQWiG nicht die zulassungskonforme patientenindividuelle Standardversorgung wider.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG ist ein Zusatznutzen weder für die Monotherapie noch für die Kombinationstherapie belegt. Die vorgelegten Zulassungsstudien wurden als ungeeignet für die Bewertung eingestuft.

Der Bericht kritisiert, dass der Kontrollarm (Paclitaxel-Monotherapie) in Deutschland für diese Indikation nicht zugelassen ist. Somit erhielten die Patienten keine zulassungskonforme, patientenindividuelle Vergleichstherapie.

Die Monotherapie ist für Patienten indiziert, bei denen eine Kombinationstherapie mit Paclitaxel nicht infrage kommt. Die Studie REGARD bildete diese spezifische Einschränkung laut IQWiG jedoch nicht ausreichend ab.

Es wird eine Prämedikation mit einem Histamin-H1-Antagonisten empfohlen. Bei früheren infusionsbedingten Reaktionen müssen zusätzlich Paracetamol und Dexamethason verabreicht werden.

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Quelle: IQWiG A16-23: Ramucirumab - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2016). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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