IQWiG2016Pneumologie

Mepolizumab: Therapie bei schwerem eosinophilem Asthma

Diese Leitlinie stammt aus 2016 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2016)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit der Nutzenbewertung von Mepolizumab beauftragt. Der Wirkstoff ist als Zusatzbehandlung bei erwachsenen Patienten mit schwerem refraktärem eosinophilem Asthma zugelassen.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie definierte der G-BA eine patientenindividuelle Therapieeskalation. Diese umfasst mittel- bis hochdosierte inhalative Kortikosteroide (ICS) und langwirksame Bronchodilatatoren (LABA), gegebenenfalls ergänzt durch kurzzeitige orale Kortikosteroide (OCS), Tiotropium oder bei IgE-vermittelter Pathogenese Omalizumab.

Die Bewertung des Zusatznutzens erfolgte auf Basis eines Dossiers des pharmazeutischen Unternehmers. Das IQWiG überprüfte dabei, ob die vorgelegten Studien einen Vorteil gegenüber der festgelegten Vergleichstherapie belegen können.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Bericht ist Mepolizumab ausschließlich als Langzeit-Zusatzbehandlung konzipiert und darf nicht zur Therapie akuter Asthma-Exazerbationen eingesetzt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Notwendigkeit der Therapiefortsetzung mindestens einmal jährlich anhand der Exazerbationskontrolle überprüft werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Nutzenbewertung ist ein Zusatznutzen von Mepolizumab gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht belegt. Die vorgelegten Studiendaten wurden als ungeeignet eingestuft, da die Vergleichstherapie in den Studien nicht adäquat umgesetzt wurde.

Der Bericht gibt an, dass Mepolizumab als Zusatzbehandlung bei erwachsenen Patienten mit schwerem refraktärem eosinophilem Asthma zugelassen ist.

Der G-BA definiert als Vergleichstherapie eine patientenindividuelle Therapieeskalation mit hochdosierten ICS und LABA. Diese kann laut Bericht kurzzeitig durch orale Kortikosteroide, Tiotropium oder bei IgE-vermittelter Pathogenese durch Omalizumab ergänzt werden.

Das Medikament wird laut den zitierten Fachinformationen in einer Dosierung von 100 mg subkutan (s.c.) injiziert. Die Verabreichung darf nur durch medizinisches Fachpersonal erfolgen.

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Quelle: IQWiG A16-03: Mepolizumab - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2016). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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