Kurzwirksame Insulinanaloga bei Kindern: Indikation

Diese Leitlinie stammt aus 2009 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2009)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht den Nutzen kurzwirksamer Insulinanaloga bei Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus Typ 1. Ziel der Auswertung war der Vergleich von Insulinanaloga mit kurzwirksamem Humaninsulin.

Zudem wurde eine vergleichende Nutzenbewertung der Insulinanaloga untereinander durchgeführt. Die Analyse basiert auf randomisierten kontrollierten Studien mit einer Laufzeit von mindestens 24 Wochen.

Bei Typ-1-Diabetes ist eine lebenslange Insulintherapie erforderlich, um den Blutzucker zu regulieren und Folgeerkrankungen zu vermeiden. Die Wahl des passenden kurzwirksamen Insulins für die Mahlzeiten ist dabei ein zentraler Baustein der intensivierten Basis-Bolus-Therapie.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht weist darauf hin, dass sich aus den Kurzzeiteffekten bei postprandialer Gabe der Insulinanaloga ein möglicher Nachteil gegenüber der präprandialen Humaninsulingabe nicht ausschließen lässt. Es wird zudem betont, dass für die Anwendung in der Insulinpumpentherapie bei Kindern und Jugendlichen kaum belastbare Langzeitdaten existieren.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht gibt es keinen Beleg für einen Zusatznutzen von Insulin Aspart, Lispro oder Glulisin gegenüber kurzwirksamem Humaninsulin. Auch in Bezug auf schwere Hypoglykämien konnte kein Unterschied nachgewiesen werden.

Der Bericht stellt fest, dass es im direkten Vergleich der drei untersuchten Insulinanaloga untereinander keinen Beleg für die Überlegenheit eines bestimmten Präparats gibt. Die Auswertung zeigte keine statistisch signifikanten Unterschiede im Nutzen oder Schaden.

Die Auswertung identifizierte keine Studien, die auf den langfristigen Zusatznutzen oder die Langzeitsicherheit bei Kindern und Jugendlichen ausgerichtet waren. Die maximale Behandlungsdauer in den eingeschlossenen Studien betrug lediglich ein Jahr.

Der Bericht fand keine relevanten Langzeitstudien zur Anwendung der kurzwirksamen Insulinanaloga in der Pumpentherapie bei dieser Altersgruppe. Eine identifizierte Kurzzeitstudie zeigte keinen Nachweis für einen Vorteil gegenüber Humaninsulin.

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Quelle: IQWiG A08-01: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus Typ 1 - Nachfolgeauftrag (IQWiG, 2009). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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