IQWiG2012Kardiologie

DASH-Diät bei Hypertonie: Evidenz und Nutzenbewertung

Diese Leitlinie stammt aus 2012 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2012)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die essenzielle Hypertonie ist eine häufige Erkrankung, die sowohl medikamentös als auch durch Lebensstilanpassungen behandelt wird. Führende Fachgesellschaften empfehlen oft eine konsequente Umsetzung nichtmedikamentöser Maßnahmen.

Dazu gehört auch die Umstellung auf spezielle Ernährungsformen wie die sogenannte DASH-Diät. Der vorliegende Rapid Report des IQWiG aus dem Jahr 2012 untersucht die Evidenzlage zu dieser spezifischen Ernährungsform.

Ziel der Untersuchung war es, den Nutzen der DASH-Diät im Vergleich zu keiner speziellen Diät bei ansonsten gleicher antihypertensiver Therapie zu bewerten. Dabei lag der Fokus auf patientenrelevanten Therapiezielen und der Blutdruckkontrolle.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Obwohl viele Fachgesellschaften die DASH-Diät bei essenzieller Hypertonie empfehlen, weist der Bericht auf eine unzureichende Studienlage bezüglich harter klinischer Endpunkte hin. Es wird deutlich, dass der isolierte Effekt der DASH-Diät in Studien schwer von allgemeinen Lebensstilanpassungen wie Gewichtsreduktion und Bewegung zu trennen ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Bericht konnte in der untersuchten Studie kein statistisch signifikanter Unterschied bei der Blutdrucksenkung durch eine zusätzliche DASH-Diät nachgewiesen werden. Der systolische Wert unterschied sich im Vergleich zur Kontrollgruppe lediglich um 0,4 mmHg.

Der Bericht stellt fest, dass hierzu keine ausreichenden Daten für Patienten mit essenzieller Hypertonie vorliegen. Eine Aussage zum Einfluss auf die kardiovaskuläre Mortalität ist auf Basis der eingeschlossenen Studie nicht möglich.

Die Auswertung der Surrogatparameter zeigte keinen signifikanten Unterschied bezüglich der Änderung einer antihypertensiven Medikation. Es gibt laut Bericht keinen Beleg dafür, dass die Diät das Absetzen von Medikamenten signifikant fördert.

Die relevante Kontrollgruppe erhielt eine komplexe Verhaltensintervention. Diese umfasste eine Reduktion von Kalorien, Kochsalz und Alkohol sowie eine Steigerung der körperlichen Aktivität.

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Quelle: IQWiG A05-21C: Nutzenbewertung nichtmedikamentöser Behandlungsstrategien bei Patienten mit essenzieller Hypertonie: Spezielle Ernährungsformen ohne (IQWiG, 2012). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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