IPK: Indikation, Kontraindikation und Anwendung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die vorliegende Zusammenfassung basiert auf der S1-Leitlinie der AWMF zur intermittierenden pneumatischen Kompression (IPK). Die IPK dient der Entstauungstherapie bei Ödemerkrankungen und der Thromboembolieprophylaxe.

Zudem wird das Verfahren zur positiven Beeinflussung der arteriellen und venösen Durchblutung eingesetzt. Laut Leitlinie führt dies zu einer Verbesserung klinischer Symptome und einer schnelleren Ulkusheilung im ambulanten und stationären Bereich.

Die eingesetzten Geräte unterscheiden sich je nach Indikation und Ziellokalisation. Es wird betont, dass für die Therapie vorrangig Mehrstufengeräte zum Einsatz kommen sollten.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie weist nachdrücklich darauf hin, bei der Behandlung von Lymphödemen auf eine mögliche Zunahme des Ödems im Becken- oder Genitalbereich zu achten. Tritt eine solche Stauung auf, wird ein sofortiger Abbruch der IPK und eine erweiterte Diagnostik bezüglich eines Abflusshindernisses empfohlen. Zudem wird zur Vermeidung von Hautschäden der Einsatz eines textilen Hautschutzes unter der Kunststoffmanschette angeraten.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie wird bei einem Ulcus cruris venosum ein Zieldruck von 40 bis 50 mmHg empfohlen. Der Druckaufbau sollte sequentiell von distal nach proximal erfolgen.

Ja, die Leitlinie empfiehlt die IPK bei pAVK mit stabiler Claudicatio oder kritischer Ischämie. Dies gilt, wenn operative Rekonstruktionen und angeleitete Übungsprogramme nicht möglich sind.

Mehrstufengeräte ermöglichen einen sequentiellen Druckaufbau über mehrere Kammern von distal nach proximal. Die Leitlinie empfiehlt vorrangig den Einsatz solcher Mehrstufengeräte.

Nein, eine ausgedehnte Thrombophlebitis, eine gesicherte Thrombose oder ein Thromboseverdacht stellen absolute Kontraindikationen dar. In diesen Fällen darf gemäß Leitlinie keine IPK erfolgen.

Die Leitlinie empfiehlt beim Lymphödem längere In- und Deflationszeiten von jeweils etwa 50 Sekunden. Die genaue Gesamtdauer und Häufigkeit der Anwendung muss individuell ärztlich festgelegt werden.

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Quelle: Intermittierende pneumatische Kompressionstherapie (IPK) (AWMF). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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