Insomnie bei Erwachsenen: Diagnostik und KVT-I Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die AWMF-Leitlinie "Insomnie bei Erwachsenen" (Update 2025) fasst den aktuellen Wissensstand zur Diagnostik und Therapie von Ein- und Durchschlafstörungen zusammen. Eine Insomnie ist durch Beschwerden gekennzeichnet, die über mindestens einen Monat bestehen und mit deutlichen Beeinträchtigungen am Tag einhergehen.

Häufig treten Insomnien komorbid mit anderen körperlichen oder psychischen Erkrankungen auf. Auch die Einnahme bestimmter Substanzen oder Medikamente kann maßgeblich zur Entstehung und Aufrechterhaltung der Schlafstörung beitragen.

Die Leitlinie betont das Konzept der partizipativen Entscheidungsfindung. Behandelnde und Betroffene sollen auf Basis geteilter Informationen gemeinsam über die angemessene Therapie entscheiden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein häufiger Fehler im klinischen Alltag ist die primäre Verordnung von Schlafmitteln. Die Leitlinie betont nachdrücklich, dass die kognitive Verhaltenstherapie (KVT-I) immer die erste Behandlungsoption darstellt, während medikamentöse Therapien aufgrund von Abhängigkeitsrisiken und Nebenwirkungen – besonders bei älteren Menschen – nur nachrangig und zeitlich streng befristet eingesetzt werden sollen.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (KVT-I) als absolute Erstlinientherapie. Dies gilt für alle Betroffenen, unabhängig von eventuellen körperlichen oder psychischen Komorbiditäten.

Es wird eine maximale Behandlungsdauer von vier Wochen empfohlen. Von einer Langzeitbehandlung mit Benzodiazepinen oder Z-Substanzen wird aufgrund des hohen Abhängigkeitsrisikos strikt abgeraten.

Eine Polysomnographie wird laut Leitlinie nicht routinemäßig empfohlen. Sie ist indiziert bei therapieresistenter Insomnie oder zum Ausschluss organischer Schlafstörungen wie Schlafapnoe oder periodischen Beinbewegungen.

Die Leitlinie rät von der Behandlung mit Phytotherapeutika wie Baldrian oder Passionsblume ab. Die wissenschaftliche Datenlage stützt derzeit keine Empfehlung für die Wirksamkeit dieser Präparate.

Sedierende Antidepressiva wie Doxepin und Trazodon gelten im Off-Label-Use als effektiv zur Schlafanstoßung. Eine Langzeitbehandlung wird jedoch ohne Vorliegen einer komorbiden Depression nicht empfohlen.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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