IQWiG2022Pneumologie

Obstruktive Schlafapnoe (OSA): Schlafpositionstherapie

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist ein Addendum zum Auftrag E20-07. Er überprüft das Potenzial der Schlafpositionstherapie bei milder bis mittelgradiger lageabhängiger obstruktiver Schlafapnoe (POSA).

Ziel der Untersuchung war es festzustellen, ob neuere Studien die bisherige positive Potenzialbewertung infrage stellen oder den Nutzen bereits hinreichend belegen. Hierfür wurden systematische Literaturrecherchen nach randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) durchgeführt.

Die Zielpopulation umfasst erwachsene Personen mit einer milden bis mittelgradigen POSA. Dies entspricht einem Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) von 5 bis unter 30 Ereignissen pro Stunde in Kombination mit einer typischen klinischen Symptomatik.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist darauf hin, dass die Therapieadhärenz bei der Schlafpositionstherapie stark von der Art des verwendeten Geräts abhängen kann. Es wird beschrieben, dass im Nacken getragene Sensoren in Studien zu einer deutlich geringeren Adhärenz führten als Geräte, die mit einem Gurt auf Brusthöhe fixiert werden. Bei der Auswahl entsprechender Hilfsmittel wird eine Berücksichtigung dieses Aspekts der Patientenakzeptanz nahegelegt.

Häufig gestellte Fragen

Der Bericht definiert die Zielpopulation als Personen mit einer milden bis mittelgradigen lageabhängigen obstruktiven Schlafapnoe (POSA). Dies entspricht einem Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) von 5 bis unter 30 Ereignissen pro Stunde. Bei schwerer Schlafapnoe gilt weiterhin die PAP-Therapie als Standard.

Laut dem IQWiG-Bericht konnte in einer neueren Studie die Nichtunterlegenheit der Schlafpositionstherapie gegenüber der PAP-Therapie bezüglich der Tagesschläfrigkeit nicht nachgewiesen werden. Die PAP-Therapie zeigte in dieser Untersuchung zudem Vorteile bei der Vitalität und bei depressiven Symptomen.

Der Bericht zitiert Studiendaten, in denen milde gerätespezifische unerwünschte Ereignisse gemeldet wurden. Dazu zählen primär Juckreiz oder Rötungen am Hals durch die Haltebänder sowie in Einzelfällen ausstrahlende Nackenschmerzen durch die Vibrationseinheit.

Das IQWiG stellt fest, dass der Nutzen der Methode durch die aktuelle Studienlage noch nicht hinreichend belegt ist. Es wird die Durchführung einer groß angelegten Erprobungsstudie als notwendig erachtet, um Nutzen und Schaden abschließend zu bewerten.

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Quelle: IQWiG E20-10: Schlafpositionstherapie bei obstruktiver Schlafapnoe - Addendum zum Auftrag E20-07 (IQWiG, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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