Ingenolmebutat (Picato): Risiko Plattenepithelkarzinom

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Ingenolmebutat (Picato) ist ein Wirkstoff, der zur topischen Behandlung von nicht-hyperkeratotischen, nicht-hypertrophen aktinischen Keratosen zugelassen ist. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informierte 2019 in einer Drug Safety Mail über einen Rote-Hand-Brief zu diesem Medikament.

Hintergrund der Sicherheitswarnung sind Berichte über eine erhöhte Inzidenz von Hautkrebs in einigen klinischen Studien. Insbesondere wurden Fälle von Plattenepithelkarzinomen im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ingenolmebutat gemeldet.

Aufgrund dieser Signale leitete die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) eine Überprüfung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses ein. Zudem wurde eine entsprechende Aktualisierung der Fachinformation angekündigt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein zentraler Aspekt bei der Therapie mit Ingenolmebutat ist die proaktive Patientenaufklärung. Es wird empfohlen, Patienten gezielt für das Risiko von Plattenepithelkarzinomen zu sensibilisieren, damit neu auftretende Hautläsionen nicht als harmlose Nebenwirkung fehlinterpretiert, sondern sofort ärztlich begutachtet werden.

Häufig gestellte Fragen

Laut AkdÄ ist Ingenolmebutat zur topischen Behandlung von nicht-hyperkeratotischen, nicht-hypertrophen aktinischen Keratosen zugelassen.

Es wurden Fälle von Plattenepithelkarzinomen im Zusammenhang mit der Behandlung gemeldet. In klinischen Studien zeigte sich zudem eine erhöhte Inzidenz von Hautkrebs.

Die Publikation warnt davor, Ingenolmebutat bei Patienten mit einer Hautkrebsanamnese unbedacht einzusetzen. Es wird eine Anwendung mit besonderer Vorsicht empfohlen.

Es wird empfohlen, Patienten anzuweisen, auf jegliche neuen Hautveränderungen zu achten. Diese sollten bei Auftreten unverzüglich ärztlich abgeklärt werden.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Ingenolmebutat (Picato®) ▼: Vorsicht (AkdÄ, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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