Mifamurtid (Mepact): Filterleck und Sicherheitshinweise

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informierte im Februar 2020 in einer Drug Safety Mail über ein potenzielles Sicherheitsrisiko bei der Anwendung von Mepact® (Mifamurtid). Es wurden Fälle von Filterlecks oder Fehlfunktionen während der Rekonstitution des Arzneimittels gemeldet.

Mepact® wird im Rahmen einer postoperativen Kombinationschemotherapie eingesetzt. Die Indikation umfasst die Behandlung von hochmalignen Osteosarkomen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Die genauen Ursachen für die Fehlfunktion des Filters waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch Gegenstand laufender Untersuchungen. Diese Zusammenfassung basiert auf dem Rote-Hand-Brief der AkdÄ.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird dringend darauf hingewiesen, bei der Rekonstitution von Mifamurtid (Mepact®) auf die Integrität des Filters zu achten und ausschließlich den mitgelieferten Einmalfilter zu verwenden. Sollte ein Leck auftreten, rät die AkdÄ von jeglichen Improvisationsversuchen oder dem Einsatz von Fremdfiltern ab; stattdessen ist sofort eine neue Originalpackung zu verwenden.

Häufig gestellte Fragen

Laut AkdÄ wurden Fälle gemeldet, bei denen es während der Rekonstitution von Mepact (Mifamurtid) zu einem Filterleck oder einer Fehlfunktion des Filters kam. Die genauen Ursachen hierfür werden derzeit noch untersucht.

Der Rote-Hand-Brief gibt vor, dass das Präparat bei einem bemerkten Filterleck nicht verwendet werden darf. Es wird empfohlen, für die weitere Zubereitung eine komplett neue Packung mit Durchstechflasche und Einmalfilter zu nutzen.

Nein, die AkdÄ betont, dass die Rekonstitution von Mepact ausschließlich mit dem spezifischen Einmalfilter vorgenommen werden darf, der der jeweiligen Packung beiliegt.

Das Medikament wird gemäß den Fachinformationen im Rahmen einer postoperativen Kombinationschemotherapie eingesetzt. Es dient der Behandlung von hochmalignen Osteosarkomen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Mepact® 4 mg (Mifamurtid): Möglichkeit eines Filterlecks / einer Fehlfunktion. (AkdÄ, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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