RKI/STIKO2026Infektiologie

Hepatitis A: Impfstatus und Impflücken bei Erwachsenen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Abstract der DEGS1-Studie (Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland) des Robert Koch-Instituts (RKI). Da in Deutschland kein zentrales Impfregister existiert, ist das Monitoring der Durchimpfungsraten auf bevölkerungsrepräsentative Erhebungen angewiesen.

Regelmäßige Auffrischimpfungen sind essenziell, um einen adäquaten Schutz vor Infektionskrankheiten wie Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten) aufrechtzuerhalten. Auch die jährliche Influenza-Impfung spielt eine wichtige Rolle, insbesondere für vulnerable Personengruppen.

Die Studie nutzte Daten aus Impfpässen und Befragungen, um den aktuellen Impfstatus von Erwachsenen zu ermitteln. Diese Ergebnisse wurden anschließend mit den Daten des Bundes-Gesundheitssurveys von vor 10 Jahren verglichen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Studie hebt hervor, dass insbesondere bei älteren Menschen und Personen mit niedrigem sozioökonomischem Status häufig unzureichende Impfschutzniveaus vorliegen. Es wird indirekt nahegelegt, bei diesen Personengruppen den Impfstatus besonders sorgfältig zu prüfen und ausstehende Tetanus-Auffrischungen standardmäßig mit einer Pertussis-Komponente zu kombinieren.

Häufig gestellte Fragen

Laut der DEGS1-Studie haben 28,6 % der Erwachsenen in Deutschland innerhalb der letzten 10 Jahre keine Tetanusimpfung erhalten. Bei Diphtherie liegt der Anteil der Ungeimpften im selben Zeitraum sogar bei 42,9 %.

Die Erhebung zeigt, dass insbesondere ältere Menschen sowie Erwachsene mit einem niedrigen sozioökonomischen Status häufig unzureichend geimpft sind. Zudem bestehen regionale Unterschiede mit größeren Impflücken in Westdeutschland.

Die genaue jährliche Quote wird im Abstract nicht beziffert, jedoch wird betont, dass selbst die Lebenszeitprävalenz in dieser Altersgruppe deutlich unter der WHO-Empfehlung liegt. Die WHO empfiehlt für über 60-Jährige eine jährliche Influenza-Impfrate von 75 %.

Es wird auf die seit 2009 bestehende Empfehlung verwiesen, anstehende Tetanus-Auffrischimpfungen generell mit einer Pertussis-Impfung zu kombinieren. Dies soll laut den Autoren zu einem Anstieg der Durchimpfung führen.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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