Elacestrant: Therapie bei ESR1-mutiertem Mammakarzinom
Hintergrund
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat ein Nutzenbewertungsverfahren nach § 35a SGB V zum Wirkstoff Elacestrant (Handelsname Orserdu) durchgeführt. Das Verfahren wurde im Mai 2024 mit einem entsprechenden Beschluss zur Arzneimittel-Richtlinie abgeschlossen.
Elacestrant wird im therapeutischen Gebiet der onkologischen Erkrankungen eingesetzt. Spezifisch richtet sich die Bewertung auf die Behandlung des fortgeschrittenen Brustkrebses bei Vorliegen bestimmter genetischer und rezeptorspezifischer Merkmale.
Diese Zusammenfassung basiert auf den veröffentlichten Eckdaten des G-BA-Beschlusses. Die genauen Details zum Ausmaß des Zusatznutzens sind in den tragenden Gründen des Beschlusses vom 02.05.2024 hinterlegt.
💡Praxis-Tipp
Laut G-BA-Beschluss ist vor dem Einsatz von Elacestrant zwingend der Nachweis einer aktivierenden ESR1-Mutation sowie eine vorangegangene Therapie mit einem CDK 4/6-Inhibitor erforderlich.
Häufig gestellte Fragen
Laut G-BA ist Elacestrant für postmenopausale Frauen und Männer mit ER-positivem, HER2-negativem, fortgeschrittenem Brustkrebs zugelassen. Voraussetzung ist zudem der Nachweis einer aktivierenden ESR1-Mutation.
Die Erkrankung muss nach mindestens einer endokrinen Therapielinie fortgeschritten sein. Diese Vortherapie muss zwingend einen CDK 4/6-Inhibitor umfasst haben.
Das Dokument gibt an, dass Elacestrant (Orserdu) ausschließlich als Monotherapie angewendet wird.
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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Elacestrant (Mammakarzinom, ER+, HER2-, mit ESR1-Mutation, nach min. 1 Vortherapie) (G-BA, 2023). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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