Finasterid: Psychiatrische und sexuelle Nebenwirkungen
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf einer kurzen Sicherheitswarnung der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) aus dem Jahr 2024. Finasterid ist ein 5-alpha-Reduktase-Hemmer, der systemisch zur Behandlung der androgenetischen Alopezie (Haarausfall) sowie der benignen Prostatahyperplasie (BPH) eingesetzt wird.
In der aktuellen Mitteilung wird auf das Risiko von psychiatrischen und sexuellen Nebenwirkungen unter der systemischen Therapie mit Finasterid hingewiesen. Die AkdÄ betont die Notwendigkeit einer erhöhten Aufmerksamkeit im klinischen Alltag, um diese unerwünschten Arzneimittelwirkungen frühzeitig zu erkennen.
💡Praxis-Tipp
Ein zentraler Aspekt der AkdÄ-Warnung ist die indikationsspezifische Handhabung bei auftretenden Nebenwirkungen. Während bei der Behandlung der Alopezie ein sofortiger Therapieabbruch empfohlen wird, wird bei der Therapie der benignen Prostatahyperplasie (BPH) von einem eigenmächtigen Absetzen abgeraten. Zudem wird darauf hingewiesen, dass sexuelle Nebenwirkungen auch nach Beendigung der Therapie persistieren können.
Häufig gestellte Fragen
Laut AkdÄ birgt die systemische Behandlung mit Finasterid das Risiko für psychiatrische und sexuelle Nebenwirkungen. Es wird explizit darauf hingewiesen, dass sexuelle Nebenwirkungen auch nach dem Absetzen bestehen bleiben können.
Die AkdÄ empfiehlt, die Behandlung der Alopezie bei Auftreten psychiatrischer Symptome abzubrechen. Betroffene sollten umgehend medizinischen Rat einholen.
Nein, gemäß der Mitteilung wird bei einer Behandlung der benignen Prostatahyperplasie von einem eigenständigen Therapieabbruch abgeraten. Es wird empfohlen, zunächst ärztlichen Rat einzuholen.
Die AkdÄ bittet darum, unerwünschte Arzneimittelwirkungen online über ihre Website zu melden. Alternativ kann der Berichtsbogen genutzt werden, der regelmäßig im Deutschen Ärzteblatt abgedruckt wird.
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Quelle: AkdÄ Bekanntgabe: Psychiatrische und sexuelle Nebenwirkungen von Finasterid („UAW-News International") (AkdÄ, 2024). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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