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Extrakranielle Keimzelltumoren
Zusammenfassung
025/010 – Extrakranielle Keimzelltumoren aktueller Stand: 12/2021 publiziert bei: AWMF-Register Nr. 025/010 Klasse: S1 Extrakranielle Keimzelltumoren M. Heimbrodt, G. Seitz, S. Schönberger, G. Calaminus 1 Allgemeine Informationen Extrakranielle Keimzelltumoren entstehen in den Gonaden (Hoden/Eierstock) oder an einer extragonadalen mittelliniennahen Lokalisation (z. B. Mediastinum, Mesenterialwurzel, Vagina, Steissbein) und können sowohl Kinder (Typ I) als auch Jugendliche und junge Erwachs
Kerninformationen
Typen I und II der verschiedenen Altersgruppen und Lokalisationen auf die totipotenten, primordialen Keimzellen (Urkeimzellen) und nicht auf die Entartung eines reifen Seite 1 von 38 025/010 – Extrakranielle Keimzelltumoren aktueller Stand: 12/2021 Gameten zurückzuführen sind (Murray et al. , 2015)....
cell factor“)) nicht nur einen verstärkten Proliferationsreiz vermittelt, sondern auch wiederum Signalwege initiiert, die das Überleben der Zelle sowie die chemotaxische Migration sicherstellen. Vor der Differenzierung zu Spermatozyten oder Oozyten durchläuft die Urkeimzelle eine genomweite DNA-Dem...
umfassen trotz ihrer gemeinsamen Ätiologie verschiedene histologische Seite 2 von 38 025/010 – Extrakranielle Keimzelltumoren aktueller Stand: 12/2021 Phänotypen, die auf unterschiedliche Differenzierungen der totipotenten primordialen Keimzelle zurückzuführen sind. Eine ausgeprägte somatische Diff...
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