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Gabapentin: Dosierung, Wirkung & Indikationen laut DrugBank

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DrugBank Open Data (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Gabapentin ist ein Wirkstoff aus der Klasse der Gabapentinoide und wird in der DrugBank-Datenbank der Kategorie der psychiatrischen Medikamente zugeordnet. Laut den pharmakologischen Daten der DrugBank bindet die Substanz an die Alpha-2-Delta-Untereinheit von spannungsgesteuerten Kalziumkanälen. Dies führt zu einer reduzierten Freisetzung exzitatorischer Neurotransmitter. Es wird in der Quelle explizit darauf hingewiesen, dass Gabapentin kein GABA-Analogon ist. Eine pharmakokinetische Besonderheit ist die sättigbare Resorption, was laut DrugBank zu einer dosisabhängigen Bioverfügbarkeit führt.

Empfehlungen

Gemäß den Daten der DrugBank wird Gabapentin für verschiedene neurologische und schmerztherapeutische Indikationen eingesetzt. Die Datenbank listet folgende zugelassene und Off-Label-Anwendungsgebiete auf:

  • Epilepsie (als Zusatztherapie bei fokalen Anfällen)
  • Post-Zoster-Neuralgie (Post-herpetische Neuralgie)
  • Neuropathische Schmerzen
  • Restless-Legs-Syndrom
  • Hitzewallungen (Off-Label-Use)

Hinsichtlich der Pharmakokinetik beschreibt das DrugBank-Profil, dass die orale Bioverfügbarkeit bei einer Dosis von 300 mg etwa 60 % beträgt, jedoch bei 1600 mg auf circa 35 % abfällt. Dies wird durch einen sättigbaren L-Aminosäure-Transporter erklärt. Die Halbwertszeit wird mit 5 bis 7 Stunden angegeben. Laut Quelle wird Gabapentin nicht metabolisiert und unverändert über die Nieren ausgeschieden.

Dosierung

Die DrugBank-Datenbank gibt spezifische Hinweise zur Eindosierung und Erhaltungstherapie von Gabapentin. Aufgrund der kurzen Halbwertszeit ist laut Quelle eine dreimal tägliche Gabe (TID) erforderlich. Ein abruptes Absetzen ist zu vermeiden; stattdessen wird ein schrittweises Ausschleichen empfohlen.

TagDosierungsschema
Tag 1300 mg einmal täglich (QD)
Tag 2300 mg zweimal täglich (BID)
Tag 3300 mg dreimal täglich (TID)

Erhaltungsdosis

Die Zieldosis wird laut DrugBank auf 900 bis 3600 mg pro Tag titriert, aufgeteilt in drei Einzeldosen.

Niereninsuffizienz

Bei eingeschränkter Nierenfunktion muss die Dosis laut den pharmakologischen Daten proportional reduziert werden.

Kontraindikationen

Als absolute Kontraindikation nennt die DrugBank-Datenbank eine bekannte Überempfindlichkeit (Hypersensibilität) gegen den Wirkstoff.

Wichtige Arzneimittelinteraktionen

Opioide

Die Quelle verweist auf eine FDA-Warnung bezüglich einer verstärkten Atemdepression und Sedierung bei gleichzeitiger Gabe.

Morphin

Kann zu erhöhten Gabapentin-Spiegeln führen.

Antazida (Aluminium/Magnesium)

Diese reduzieren die Resorption von Gabapentin. Laut DrugBank wird ein Einnahmeabstand von 2 Stunden empfohlen.

  • Allgemein weist Gabapentin wenige signifikante Interaktionen auf, da es nicht über das CYP-System metabolisiert wird.

Häufige und relevante Nebenwirkungen laut DrugBank

  • Somnolenz und Schwindel (Dizziness)
  • Ataxie
  • Periphere Ödeme und Gewichtszunahme
  • Sehstörungen
  • DRESS-Syndrom (sehr selten)
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💡Praxis-Tipp

Ein wichtiger Praxisaspekt aus dem DrugBank-Profil ist die Interaktion mit aluminium- und magnesiumhaltigen Antazida. Da diese die Resorption von Gabapentin verringern, wird in der Quelle ein zeitlicher Abstand von zwei Stunden zwischen den Einnahmen empfohlen.

Häufig gestellte Fragen

Gemäß der DrugBank-Datenbank bindet Gabapentin an die Alpha-2-Delta-Untereinheit von spannungsgesteuerten Kalziumkanälen und reduziert so die Freisetzung exzitatorischer Neurotransmitter. Es ist kein GABA-Analogon.

Die Quelle erklärt dies durch einen sättigbaren L-Aminosäure-Transporter. Während die Bioverfügbarkeit bei 300 mg noch 60 % beträgt, fällt sie bei 1600 mg auf etwa 35 % ab.

Laut den pharmakologischen Daten der DrugBank wird Gabapentin im Körper nicht metabolisiert. Die Ausscheidung erfolgt unverändert über die Nieren.

Die DrugBank verweist auf eine FDA-Warnung, nach der die gleichzeitige Gabe von Gabapentin und Opioiden zu einer verstärkten Atemdepression und Sedierung führen kann.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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