AkdÄ2020

Eylea (Aflibercept) Injektion: AkdÄ Sicherheitswarnung

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Drug Safety Mail 2020-66 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) thematisiert die korrekte Vorbereitung und Injektion der Eylea-Fertigspritze (Aflibercept). Diese Zusammenfassung basiert auf der kurzen Sicherheitsinformation der AkdÄ.

Aflibercept wird intravitreal zur Behandlung der neovaskulären (feuchten) altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) eingesetzt. Zudem findet es Anwendung bei Visusbeeinträchtigungen, die durch bestimmte andere Augenerkrankungen verursacht werden.

Empfehlungen

Die AkdÄ formuliert folgende Kernhinweise zur Handhabung der Eylea-Fertigspritze:

Vorbereitung der Injektion

Laut Sicherheitswarnung enthält die Fertigspritze mehr als die empfohlene Dosis von 2 mg Aflibercept. Dies entspricht einem Volumen von 50 μl Injektionslösung. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das entnehmbare Volumen der Spritze nicht vollständig genutzt werden darf.

Die Information nennt folgende Schritte zur Vermeidung von Komplikationen:

  • Die überschüssige Menge des Wirkstoffs muss zwingend vor der Injektion verworfen werden.

  • Es wird vor einer nicht sachgerechten Vorbereitung gewarnt, da diese zu einem größeren Injektionsvolumen führen kann.

  • Ein zu großes Volumen birgt das Risiko eines kurzzeitigen Anstiegs des Augeninnendrucks.

Schulungsmaterialien

Zur korrekten Handhabung wird auf die deutsche Fachinformation verwiesen, in der die Vorbereitung anhand von Abbildungen beschrieben ist. Zudem ist laut AkdÄ ein umfangreiches Schulungsmaterial inklusive Video verfügbar, welches die richtige Injektionstechnik demonstriert.

Dosierung

MedikamentEmpfohlene DosisInjektionsvolumen
Eylea (Aflibercept)2 mg50 μl

Kontraindikationen

Die AkdÄ warnt vor einer vollständigen Injektion des in der Fertigspritze enthaltenen Volumens. Eine Überdosierung durch ein zu großes Injektionsvolumen birgt das Risiko eines kurzzeitigen Anstiegs des Augeninnendrucks.

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💡Praxis-Tipp

Der wichtigste Hinweis der AkdÄ ist das zwingende Verwerfen des überschüssigen Volumens vor der intravitrealen Gabe. Da die Eylea-Fertigspritze überfüllt ist, führt eine vollständige Entleerung in das Auge zu einer Überdosierung und einem potenziell gefährlichen Anstieg des Augeninnendrucks.

Häufig gestellte Fragen

Laut AkdÄ enthält die Spritze mehr als die empfohlene Dosis von 2 mg Aflibercept. Eine vollständige Injektion führt zu einem zu großen Volumen und birgt das Risiko eines kurzzeitigen Anstiegs des Augeninnendrucks.

Die empfohlene Dosis beträgt gemäß der Sicherheitsinformation 2 mg Aflibercept. Dies entspricht einem Injektionsvolumen von exakt 50 μl.

Die AkdÄ verweist auf die deutsche Fachinformation, welche die Handhabung mit Abbildungen erklärt. Zusätzlich steht umfangreiches Schulungsmaterial inklusive eines Demonstrationsvideos zur Verfügung.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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