Donepezil: QTc-Verlängerung und EKG-Überwachung
Hintergrund
Donepezil ist ein Acetylcholinesterase-Hemmer, der zur symptomatischen Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz eingesetzt wird. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) veröffentlichte in der Drug Safety Mail 2021-64 einen Rote-Hand-Brief zu neuen Sicherheitsbedenken bezüglich dieses Wirkstoffs.
Im Zusammenhang mit der Anwendung von Donepezil wurden Fälle von QTc-Intervallverlängerungen und Torsade de Pointes berichtet. Diese Zusammenfassung basiert auf der kurzen Sicherheitswarnung der AkdÄ und fasst die identifizierten Risikofaktoren zusammen.
💡Praxis-Tipp
Bei der Verordnung von Donepezil an Demenzpatienten wird empfohlen, vorab die Komedikation auf weitere QTc-verlängernde Substanzen zu prüfen. Zudem wird bei kardial vorerkrankten Personen oder bei Vorliegen von Elektrolytstörungen eine EKG-Kontrolle angeraten, um potenziell lebensbedrohliche Arrhythmien wie Torsade de Pointes frühzeitig zu erkennen.
Häufig gestellte Fragen
Die AkdÄ informiert über Berichte von QTc-Intervallverlängerungen und Torsade de Pointes im Zusammenhang mit der Einnahme von Donepezil. Die Produktinformationen der entsprechenden Arzneimittel werden dahingehend aktualisiert.
Laut AkdÄ ist Vorsicht geboten bei Patienten mit familiärer oder bestehender QTc-Verlängerung, relevanten Herzerkrankungen und Elektrolytstörungen. Auch die Einnahme weiterer QTc-verlängernder Medikamente stellt einen Risikofaktor dar.
Es wird laut Rote-Hand-Brief empfohlen, bei Vorliegen von Risikofaktoren eine EKG-Überwachung zu erwägen. So können gefährliche Herzrhythmusstörungen rechtzeitig erkannt werden.
Die AkdÄ verweist in diesem Zusammenhang auf eine frühere Meldung zu Galantamin. Unter diesem Wirkstoff wurden ebenfalls Fälle von QTc-Verlängerungen aus der UAW-Datenbank berichtet.
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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Donepezil: QTc-Intervallverlängerung und Torsade de Pointes. (AkdÄ, 2021). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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