Donepezil & Checkpoint-Inhibitoren: Neue Nebenwirkungen
Hintergrund
Die Drug Safety Mail 2021-46 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) fasst aktuelle Empfehlungen des Ausschusses für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) der EMA zusammen.
Im Fokus stehen Anpassungen der Fach- und Gebrauchsinformationen verschiedener Arzneimittel aufgrund neu identifizierter Risikosignale und unerwünschter Ereignisse.
Die Aktualisierungen betreffen unter anderem Warnhinweise, Wechselwirkungen und Nebenwirkungsprofile, um die Arzneimittelsicherheit in der klinischen Praxis weiter zu verbessern.
💡Praxis-Tipp
Es wird darauf hingewiesen, dass unter einer Donepezil-Therapie ein erhöhtes Risiko für Stürze sowie potenziell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen (QTc-Verlängerung) besteht. Laut AkdÄ erfordert dies eine entsprechende klinische Aufmerksamkeit, insbesondere bei Vorliegen weiterer kardialer Risikofaktoren.
Häufig gestellte Fragen
Laut AkdÄ werden Erregungsleitungsstörungen wie QTc-Verlängerungen und Torsade de Pointes (Häufigkeit unbekannt) sowie Unfälle einschließlich Stürzen (häufig) in die Fachinformation aufgenommen.
Die Mitteilung führt auf, dass für verschiedene Immunkontrollpunkt-Inhibitoren (wie Nivolumab oder Pembrolizumab) das Risiko einer immunvermittelten Zystitis in die Warnhinweise aufgenommen wird.
Für die Impfstoffe Comirnaty® und Spikevax® wird auf das Risiko von Myokarditis und Perikarditis hingewiesen. Die Häufigkeit dieser Ereignisse ist laut Fachinformation derzeit nicht bekannt.
Gemäß der AkdÄ-Mitteilung wird die exokrine Pankreasinsuffizienz als neues Risikosignal in den Abschnitt der Warnhinweise für Octreotid aufgenommen.
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Quelle: AkdÄ: Änderung des Wortlauts von Fach- und Gebrauchsinformationen – Empfehlungen des PRAC. (AkdÄ, 2021). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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