Pankreaskarzinom: Diagnostik, Resektion und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGVS (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die S3-Leitlinie der DGVS (2024) definiert den aktuellen Standard für die Diagnostik und Therapie des exokrinen Pankreaskarzinoms. Das duktale Adenokarzinom macht über 95 Prozent der bösartigen Tumoren der Bauchspeicheldrüse aus.

Aufgrund einer oft späten Diagnosestellung und frühen Metastasierung ist die Prognose der Erkrankung meist ungünstig. Die chirurgische Resektion stellt die einzige potenziell kurative Behandlungsoption dar.

Die aktualisierte Leitlinie legt besondere Schwerpunkte auf die Identifikation von Risikogruppen, strukturierte Screening-Programme sowie multimodale Therapiekonzepte. Zudem wird die frühzeitige Integration supportiver und palliativer Maßnahmen betont.

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💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie sollte bei primär resektablen und karzinomverdächtigen Raumforderungen im Pankreas auf eine vorherige bioptische Sicherung verzichtet werden, um eine direkte Resektion nicht zu verzögern. Eine Biopsie wird nur dann empfohlen, wenn differenzialdiagnostische Zweifel bestehen, die das therapeutische Vorgehen ändern würden. Vor Beginn einer palliativen Systemtherapie ist eine histologische Sicherung hingegen zwingend erforderlich.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt kein Screening für die Normalbevölkerung. Es wird lediglich Hochrisikogruppen, wie Personen mit familiärem Pankreaskarzinom oder spezifischen genetischen Syndromen, eine strukturierte Überwachung angeboten.

Zur Primärdiagnostik und Ausbreitungsdiagnostik werden laut Leitlinie die Multidetektor-CT (als Dünnschicht-CT) und die Endosonographie empfohlen. Ein MRT der Leber kann ergänzend zur Detektion von Metastasen eingesetzt werden.

Es wird eine adjuvante Chemotherapie über einen Zeitraum von 6 Monaten empfohlen. Der Beginn sollte idealerweise innerhalb von 12 Wochen nach der Operation erfolgen.

Bei Patienten mit einem ECOG-Status von 0 bis 1 empfiehlt die Leitlinie Kombinationschemotherapien. Hierzu gehören FOLFIRINOX, NALIRIFOX oder die Kombination aus Gemcitabin und nab-Paclitaxel.

Gemäß der Leitlinie sollen im Rahmen der standardisierten Lymphadenektomie mindestens 12 regionäre Lymphknoten entfernt und pathologisch untersucht werden.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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