Gastrointestinale Blutung: DGVS-Leitlinie 2025

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGVS (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) aus dem Jahr 2025 behandelt die Diagnostik und Therapie der gastrointestinalen Blutung. Diese Zusammenfassung basiert primär auf dem methodischen Leitlinienreport, der das interdisziplinäre Vorgehen strukturiert.

Gastrointestinale Blutungen weisen weiterhin eine hohe Inzidenz auf. Dies ist unter anderem auf die häufige Behandlung von Patienten mit gerinnungshemmenden Substanzen zurückzuführen.

Um eine adäquate Versorgung sicherzustellen, wird ein strukturiertes, interdisziplinäres Vorgehen gefordert. Daran sind unter anderem Gastroenterologen, Chirurgen, Radiologen sowie Intensiv- und Notfallmediziner beteiligt.

Empfehlungen

Der vorliegende Leitlinienreport fokussiert sich auf die Methodik, enthält jedoch einige spezifische klinische Konsenspunkte zur gastrointestinalen Blutung:

Radiologische Interventionen

  • Bei instabilen Patienten mit einer unteren gastrointestinalen Blutung wird eine radiologische Intervention als alternatives Verfahren genannt.

  • Voraussetzung hierfür ist laut Leitlinie die lokale Verfügbarkeit sowie die entsprechende radiologische Expertise.

Varizenblutung

  • Bei einem Versagen der Sekundärprophylaxe können bei der akuten Varizenblutung transvenöse Verfahren eingesetzt werden.

  • Hierzu zählen beispielsweise die Anlage eines TIPS (Transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Shunt) oder alternativ eine BRTO (Balloon-occluded retrograde transvenous obliteration).

Antikoagulation und Risikoscores

  • Zur Risikostratifizierung bei Vorhofflimmern wird neben dem etablierten CHA2DS2-VASc-Score auch der neuere CHA2DS2-VA-Score thematisiert.

  • Der CHA2DS2-VA-Score ermöglicht eine geschlechtsneutrale Punktevergabe und wird in der klinischen Routine zunehmend berücksichtigt.

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💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinienreport stellen transvenöse Verfahren wie TIPS oder BRTO eine wichtige Option dar, wenn die Sekundärprophylaxe bei einer akuten Varizenblutung versagt. Zudem wird betont, dass bei instabilen Patienten mit unterer gastrointestinaler Blutung eine radiologische Intervention als Alternative in Betracht gezogen wird, sofern die lokale Expertise vorhanden ist.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie betont die Notwendigkeit eines interdisziplinären Vorgehens. Daran sind Gastroenterologen, Chirurgen, Radiologen, Kardiologen, Hämostaseologen sowie Intensiv- und Notfallmediziner beteiligt.

Laut Leitlinie stellt die radiologische Intervention ein alternatives Verfahren dar. Dies setzt jedoch die lokale Verfügbarkeit und entsprechende Expertise voraus.

Es wird der Einsatz von transvenösen Verfahren beschrieben. Dazu gehören laut Leitlinie die TIPS-Anlage oder alternativ die BRTO.

Neben dem bekannten CHA2DS2-VASc-Score nennt das Dokument den CHA2DS2-VA-Score. Dieser wird herangezogen, da er eine geschlechtsneutrale Punktevergabe ermöglicht.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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