DGPS2K2024Pneumologie

Bronchiektasen: Diagnostik und Therapie bei Erwachsenen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGP (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Bronchiektasen-Erkrankung ist ein Syndrom mit variablem Verlauf, das durch eine irreversible Erweiterung der Bronchien gekennzeichnet ist. Die Prävalenz nimmt weltweit stetig zu, was mit einer relevanten ökonomischen Belastung der Gesundheitssysteme einhergeht.

Die klinische Symptomatik ist oft unspezifisch und überschneidet sich mit anderen Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD. Typisch sind chronischer Husten, Auswurf und rezidivierende Exazerbationen.

Da der Erkrankung vielfältige, teils seltene Ätiologien zugrunde liegen, ist eine strukturierte diagnostische Abklärung essenziell. Die Identifikation behandelbarer Ursachen ermöglicht eine gezielte und kausale Therapie.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein alleiniger radiologischer Nachweis von Bronchiektasen ohne typische klinische Symptome wie chronischen Husten oder Exazerbationen erfordert laut Leitlinie in der Regel keine spezifische Langzeittherapie. Es wird betont, dass die Diagnose einer behandlungsbedürftigen Bronchiektasen-Erkrankung zwingend die Kombination aus radiologischen und klinischen Kriterien voraussetzt.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie definiert eine Exazerbation rein klinisch durch die Verschlechterung von mindestens drei von sechs Kardinalsymptomen über mindestens 48 Stunden. Zu diesen Symptomen zählen unter anderem vermehrter Husten, Zunahme der Sputumpurulenz und neu aufgetretene Hämoptysen.

Eine Langzeittherapie über mindestens sechs Monate wird empfohlen, wenn jährlich mindestens zwei Exazerbationen oder eine schwere Exazerbation mit Krankenhausaufenthalt auftreten. Hierbei kommen je nach Erregerprofil inhalative Antibiotika oder Makrolide zum Einsatz.

Die Leitlinie rät vom Einsatz von rhDNase bei der Non-CF-Bronchiektasen-Erkrankung ab. Studien zeigten unter dieser Therapie häufigere Exazerbationen und eine Verschlechterung der Lungenfunktion.

Bei Nachweis von Pseudomonas aeruginosa oder einer bekannten chronischen Infektion wird eine Therapiedauer von 14 Tagen empfohlen. Bei anderen Erregern kann laut Leitlinie eine kürzere Behandlungsdauer erwogen werden.

Es wird ein sofortiger Eradikationsversuch empfohlen, um eine chronische Infektion zu verhindern. Dieser kann mit inhalativen, oralen oder intravenösen Antibiotika erfolgen.

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Quelle: DGP S2k-Leitlinie Management erwachsener Patientinnen und Patienten mit Bronchiektasen-Erkrankung (Version 1.2) (DGP, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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