DGOOCS2e2026Orthopädie

Hallux valgus: Diagnostik und Therapie-Empfehlungen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGOOC (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Hallux valgus (Ballenzehe) ist eine Deformität der Großzehe, bei der es zu einer Abweichung der Großzehe nach außen (Valgus) und des ersten Mittelfußknochens nach innen kommt. Dies führt zu einer knöchernen Vorwölbung des Großzehengrundgelenks, der sogenannten Pseudoexostose.

Als Ursachen werden unter anderem familiäre Disposition, unpassendes Schuhwerk, muskuläre Dysfunktionen sowie koinzidente Fußdeformitäten wie der Spreizfuß diskutiert. Frauen sind von dieser Fehlstellung deutlich häufiger betroffen.

Die aktuelle Leitlinie der DGOOC und D.A.F. basiert auf einem systematischen Review und aktualisiert insbesondere die Schweregradeinteilung sowie den Therapie-Algorithmus für operative Verfahren.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie weist darauf hin, dass Patienten die postoperative Nachbehandlung häufig unterschätzen. Es wird daher nachdrücklich empfohlen, die spezifischen postoperativen Maßnahmen wie Belastungsaufbau, Verbandschuhe und Physiotherapie bereits detailliert in die präoperative Aufklärung einzubeziehen, um realistische Erwartungen zu schaffen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie wird die Indikation zur Operation bei einem symptomatischen Hallux valgus mit Leidensdruck gestellt, wenn eine mindestens dreimonatige konservative Therapie frustran verlaufen ist. Zudem wird eine ausführliche Aufklärung über alle konservativen Optionen vorausgesetzt.

Es werden zwingend Röntgenaufnahmen des Fußes in mindestens zwei Ebenen (dorsoplantar und lateral) empfohlen. Die Leitlinie betont, dass diese Aufnahmen unbedingt unter Belastung im Stand durchgeführt werden müssen.

Die aktuelle Leitlinie empfiehlt eine binäre Einteilung in die Stadien 'Leicht/Moderat' und 'Schwer'. Ein schwerer Hallux valgus liegt vor, wenn der Intermetatarsalwinkel über 18 Grad und der Hallux-valgus-Winkel über 40 Grad beträgt.

Eine ursächliche konservative Heilung der Fehlstellung ist laut Leitlinie nicht möglich. Konservative Maßnahmen wie Schienen, Einlagen und Physiotherapie dienen rein der symptomatischen Schmerzlinderung.

Die Leitlinienkommission empfiehlt primär die Verwendung des MOxFQ-Fragebogens und der Visuellen Analogskala (VAS) für Schmerz. Der bekannte AOFAS-Score kann als sekundärer Parameter erhoben werden, um die Vergleichbarkeit mit älterer Literatur zu gewährleisten.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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