SARS-CoV-2-Testung bei Kindern: Indikation & Empfehlung
Hintergrund
Die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) bezieht sich auf den Referentenentwurf zur SARS-CoV-2-Testverordnung. Der Fokus des Dokuments liegt auf den Teststrategien und den Ansprüchen auf Erregernachweise für Kinder und Jugendliche.
Laut Dokument haben Kinder und Jugendliche durch Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen bereits erheblich zur Pandemiebekämpfung beigetragen. Gleichzeitig wird auf die allgemeine STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung für 12- bis 17-Jährige verwiesen.
Die Fachgesellschaft betont die besonderen Bedürfnisse dieser Altersgruppe hinsichtlich sozialer Kontakte und Bildung. Es wird davor gewarnt, den Zugang zum sozialen Leben an den Impfstatus zu knüpfen.
💡Praxis-Tipp
Die Stellungnahme warnt davor, den Impfstatus bei 12- bis 17-Jährigen als Voraussetzung für die soziale Teilhabe zu fordern. Es wird betont, dass der Wegfall kostenloser Testmöglichkeiten insbesondere Familien in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen benachteiligt.
Häufig gestellte Fragen
Die Stellungnahme warnt davor, dass ein Ende der Gratis-Tests unzulässigen Druck auf Jugendliche ausübt, sich impfen zu lassen. Zudem wird eine soziale Diskriminierung von Familien mit geringem Einkommen befürchtet.
Die DGKJ schlägt vor, dass am Vormittag in der Schule durchgeführte Tests bescheinigt werden. Diese Bescheinigungen sollen laut Dokument dann auch für Aktivitäten am Nachmittag Gültigkeit besitzen.
Gemäß der Stellungnahme wird vorgeschlagen, dass Kinder und Jugendliche, die am regulären Schulbetrieb teilnehmen, per se als getestet angesehen werden sollten. Dies soll die soziale Teilhabe erleichtern.
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Quelle: DGKJ: Zum Referentenentwurf für eine Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 (DGKJ, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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